Asamgebäude Freising
(31 Bewertungen)

Freising

Marienpl. 7, 85354 Freising, Deutschland

Asamgebäude Freising | Führung & Sanierung

Das Asamgebäude Freising ist eines der wichtigsten Kulturhäuser der Domstadt und zugleich ein Bauwerk, das Geschichte, Gegenwart und Stadtleben auf engem Raum vereint. Am Marienplatz 7 gelegen, bildet das barocke Vierflügelensemble einen prägenden Abschluss der Freisinger Altstadt und verbindet heute Stadtmuseum, Touristinformation, Theaterbetrieb, Veranstaltungsräume und städtische Kulturarbeit unter einem Dach. Wer nach Asamgebäude Freising Adresse, Führung, Sanierung, Gastronomie oder Parken sucht, findet hier nicht nur ein historisches Denkmal, sondern einen lebendigen Ort für Begegnung, Bildung und Kultur. Die offizielle Wiederbelebung nach jahrelanger Generalsanierung hat das Haus noch stärker in die Mitte der Stadt gerückt und macht es zu einem Ziel für Besucherinnen und Besucher, die Freising über Architektur, Kunst und Stadtgeschichte kennenlernen möchten. ([freising.de](https://www.freising.de/kultur-freizeit/kulturprogramm/asam))

Geschichte, Eröffnung und Sanierung des Asamgebäudes

Die Geschichte des Asamgebäudes reicht weit zurück und beginnt nach den Angaben der Stadt und des Tourismusportals im Jahr 1688, als mit dem Bau der barocken Vierflügelanlage begonnen wurde. Das Gebäude entstand im Zentrum der Freisinger Altstadt als fürstbischöfliche Hochschule und wurde im Laufe der Jahrhunderte vielfältig genutzt, unter anderem als kirchliche Hochschule, Gymnasium und später auch als Appellationsgericht. Besonders eindrucksvoll ist, dass sich im Baubestand sogar Spuren finden, die bis in das 14. Jahrhundert zurückreichen, was dem Haus eine außergewöhnliche historische Tiefe gibt. Der berühmte Deckenzyklus im ehemaligen Festsaal wurde 1709 von Georg Asam gemeinsam mit dem Freisinger Stuckateur Nikolaus Lichtenfurtner gestaltet; diese künstlerische Handschrift prägt den Asamsaal bis heute und gehört zu den großen Attraktionen des Hauses. Nach der Säkularisation zog 1839 das oberbayerische Appellationsgericht ein, später wurde die Anlage erneut als Schule genutzt. 1965 kam das Stadtmuseum in die ehemalige bischöfliche Hochschule am Marienplatz, womit das Haus schon lange vor der jüngsten Sanierung ein Ort des städtischen Gedächtnisses war. Die umfassende Generalsanierung begann 2017 und wurde im Sommer 2024 fertiggestellt. Die Stadt Freising beschreibt die Sanierung als eine grundlegende Wiederbelebung des Ensembles; in der Abschlussberichterstattung wurde das Projekt mit rund 65 Millionen Euro beziffert, einschließlich Fördermitteln von Bund und Land. Damit wurde nicht nur die Bausubstanz gesichert, sondern auch die Nutzungsstruktur völlig neu gedacht. Das Asamgebäude sollte wieder als kulturelles Zentrum und Bürgerhaus funktionieren, mit besserer Erschließung, moderner Technik und klarer Verbindung zwischen historischer Architektur und zeitgemäßer Nutzung. ([freising.de](https://www.freising.de/kultur-freizeit/kulturprogramm/asam))

Führung, Stadtmuseum und Asamsaal im Asamgebäude

Wer das Asamgebäude besucht, erlebt weit mehr als nur eine schöne Fassade. Im ersten Stock befindet sich das neu gestaltete Stadtmuseum Freising, das die Stadtgeschichte auf einem Rundgang um den Innenhof erzählt und dabei mit rund 350 ausgewählten Objekten und Objektgruppen arbeitet. Das Spektrum reicht von vorgeschichtlichen archäologischen Funden über kunstvolle und handwerkliche Zeugnisse bis hin zu Dokumenten der jüngeren Stadtgeschichte. Ergänzend vermitteln Medienstationen zusätzliche Informationen, und ein Grafikkabinett widmet sich dem Thema Freising auf Papier. Außerdem gibt es Räume für Sonderveranstaltungen, museumspädagogische Angebote und einen Museumsshop. Das macht das Haus nicht nur für klassische Museumsbesuche interessant, sondern auch für Familien, Schulklassen, Gruppen und Menschen, die auf der Suche nach einer gut vermittelten Stadtgeschichte sind. Der Asamsaal selbst gehört zu den schönsten öffentlichen Räumen Freisings und ist durch das restaurierte Deckengemälde von Georg Asam und die Stuckarbeiten von Nikolaus Lichtenfurtner geprägt. Im Zuge der Sanierung wurden Foyer, Bühnenhaus und Saal technisch und optisch aufgewertet; die Stadt nennt unter anderem eine neu geordnete Erschließung, bessere Sichtachsen und eine modernisierte Veranstaltungstechnik. Besonders wichtig für viele Besucherinnen und Besucher ist, dass das Gebäude heute deutlich zugänglicher ist als früher: Der Kartenvorverkauf im Erdgeschoss und der Asamsaal sind barrierefrei erreichbar, es gibt einen Aufzug ins Foyer und in den Saal sowie vier Rollstuhlplätze im Parkett. Zusätzlich steht eine induktive Höranlage zur Verfügung. Das alles zeigt, dass das Asamgebäude Freising nicht nur ein Denkmal zum Anschauen ist, sondern ein Ort, an dem Kunst, Stadtgeschichte und zeitgemäßer Veranstaltungsbetrieb nahtlos ineinandergreifen. ([tourismus.freising.de](https://tourismus.freising.de/en/sights/museums-art-spaces))

Adresse, Anfahrt und Parken am Marienplatz 7

Die Adresse des Asamgebäudes ist schnell notiert, aber ihre Lage erklärt bereits sehr viel über die Wirkung des Hauses: Marienplatz 7, 85354 Freising, mitten in der Altstadt und direkt an einem der wichtigsten Stadträume der Domstadt. Der Haupteingang führt über den Innenhof, wo auch der Kartenvorverkauf, die Touristinformation und der Zugang zu den kulturellen Einrichtungen liegen. Das macht den Besuch angenehm klar strukturiert, denn man betritt nicht einfach nur ein Gebäude, sondern einen zusammenhängenden Hof- und Verkehrsraum, der nach der Sanierung deutlich aufgewertet wurde. Für die Anfahrt verweist die Stadt auf einen Parkplatz-Leitfaden für die Altstadt, in dem Parkhäuser, öffentliche Stellplätze und barrierearme Wegeverbindungen zusammengefasst sind. Genannt werden unter anderem Parkhaus am Wörth/Domberg, Altstadt Parkhaus, Parkhaus Sparkasse, weitere Stellplätze im Altstadtbereich sowie Busparkplätze und Behinderten-Parkplätze im größeren Umfeld der Altstadt. Besonders praktisch ist, dass das Material nicht nur Autofahrern hilft, sondern auch für Gruppenanreisen und barrierearme Wege gedacht ist. Die Stadt beschreibt zudem, dass der südliche Bereich um das Asamgebäude und die angrenzenden Wegebeziehungen zwischen Marienplatz, Brennergasse, Fischergasse und Domberg im Zuge der Sanierung aufgewertet wurden, was die Orientierung im Stadtraum spürbar verbessert. Wer also einen Besuch plant, kann das Asamgebäude sehr gut mit einem Rundgang durch die historische Altstadt verbinden. Das ist ein großer Vorteil gegenüber vielen Kulturorten am Stadtrand: Hier liegt alles in fußläufiger Reichweite, und das Gebäude selbst wird zum Ausgangspunkt für weitere Entdeckungen in Freising. Der Standort ist damit nicht nur historisch zentral, sondern auch praktisch gut angebunden und für unterschiedliche Besuchsanlässe geeignet. ([freising.de](https://www.freising.de/kultur-freizeit/kulturprogramm/asam))

Gastronomie, Bistro und Aufenthaltsqualität im Asam

Ein moderner Kulturort lebt nicht nur von Ausstellungen und Veranstaltungen, sondern auch von Aufenthaltsqualität. Genau hier hat das Asamgebäude nach der Generalsanierung deutlich gewonnen. Die Stadt Freising beschreibt für den Südflügel ein Bistro, das im historischen Ensemble neu Platz findet und auch Freiflächen im Innenhof sowie auf dem südlichen Platz für Bewirtung nutzen kann. Zugleich werden im Nordtrakt wieder Läden vorgesehen beziehungsweise vermietet, sodass das Gebäude nicht als geschlossene Kulturinsel, sondern als offenes, belebtes Stück Innenstadt funktioniert. Diese Mischung aus Kultur, Begegnung, Einkaufen und Gastronomie passt sehr gut zu einem Haus, das mitten am Marienplatz liegt und damit in den täglichen Stadtrhythmus eingebunden ist. Für Veranstaltungen gibt es zudem immer wieder gastronomische Formate, etwa das Frühstücksangebot mit Buffet von Wielands im Asam, bei dem Gäste an gedeckten Tischen auf der Bühne sitzen und einen besonderen Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs erhalten. Das zeigt, dass gastronomische Nutzung im Asamgebäude nicht als Nebensache, sondern als Teil des Erlebnisses gedacht wird. Auch der neu gestaltete südliche Platz trägt dazu bei: Er wurde als attraktiver Veranstaltungsplatz unter freiem Himmel entwickelt und kann als Freifläche für Kultur, Begegnung und Aufenthalt genutzt werden. In Verbindung mit dem Marienplatz, dem Wochenmarkt und der historischen Altstadt entsteht so ein Umfeld, das sich sehr gut für einen Museumsbesuch am Vormittag, einen Kaffee oder einen kleinen Imbiss zwischendurch und eine Abendveranstaltung im Asamsaal eignet. Für viele Suchanfragen rund um Asamgebäude Freising Restaurant, Café oder Gastronomie ist deshalb wichtig zu wissen, dass die Stadt das Ensemble bewusst mit Bewirtungsflächen und einer gastronomischen Komponente ergänzt hat, damit das Gebäude auch außerhalb klassischer Theaterzeiten lebendig bleibt. ([freising.de](https://www.freising.de/kultur-freizeit/kulturprogramm/asam))

Kosten, Tickets und barrierefreier Besuch

Beim Thema Kosten lohnt sich ein genauer Blick, weil das Asamgebäude mehrere Nutzungen mit unterschiedlichen Preisstrukturen vereint. Für das Stadtmuseum Freising nennt die Stadt den regulären Eintritt mit 4 Euro, den ermäßigten Eintritt mit 2 Euro, freien Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie dienstags freien Eintritt. Wer eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder eine thematische Veranstaltung besucht, zahlt je nach Format zusätzliche Gebühren; für die Führung zur Ausstellung Die Geschichte des Asamgebäudes werden 4 Euro genannt. Für Gruppen führt die Touristinformation die Führung Altstadt & Stadtmuseum mit 90 Minuten Dauer, einer Gruppenpauschale von 120 Euro für maximal 25 Personen und einem barrierefreien Führungsweg auf Anfrage. Auch die Veranstaltungsnutzung ist geregelt: Die Stadt stellt für Asamsaal, Kleinen Saal und Asamfoyer Dokumente und eine Gebührenordnung bereit, wenn Räume angemietet werden sollen. Für Besucherinnen und Besucher ist außerdem der Kartenvorverkauf relevant, der im ASAM am Marienplatz 7 liegt und werktags von 9 bis 17 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet ist. Damit ist klar: Wer Tickets für Veranstaltungen oder Führungen möchte, findet vor Ort eine gut erreichbare Anlaufstelle. Barrierefreiheit spielt im Asamgebäude insgesamt eine große Rolle. Der Kartenvorverkauf mit Tages- und Abendkasse im Erdgeschoss sowie der Asamsaal sind barrierefrei zugänglich. Im Saal gibt es vier Rollstuhlplätze im Parkett, außerdem einen Aufzug ins Foyer und in den Saal sowie eine induktive Höranlage, die bei Veranstaltungen unterstützt. Auch das Stadtmuseum selbst wird barrierefrei beschrieben. Diese Kombination macht das Asamgebäude Freising zu einem Haus, das nicht nur historisch beeindruckt, sondern auch in der praktischen Nutzung durchdacht und zugänglich ist. ([tourismus.freising.de](https://tourismus.freising.de/unsere-tipps/detail/mit-allen-sinnen-die-geschichte-des-asamgebaeudes))

Fotos, Atmosphäre und besondere Highlights im Asamgebäude

Wer nach Fotos des Asamgebäudes sucht, stößt schnell auf eine Reihe offizieller Eindrücke, die sehr gut zeigen, wie stark sich das Haus verändert hat. Die Stadt Freising veröffentlicht Bilder vom Eingangstor, vom Innenhof mit dem Hauptzugang zum Asamsaal, von der nächtlich beleuchteten Hofsituation und von den neuen Bereichen im Gebäudekomplex. Diese Fotos machen deutlich, dass das Asamgebäude nach der Sanierung nicht nur sauber restauriert, sondern auch atmosphärisch neu inszeniert wurde. Besonders markant ist der südliche Freibereich, der den Namen Asam öffne dich erhalten hat und als neuer Veranstaltungsort unter freiem Himmel gedacht ist. Hier kann der neue Lastenaufzug als aufklappbare Bühne eingesetzt werden, was dem Areal eine sehr besondere, fast theatralische Nutzung verleiht. Hinzu kommt, dass die Stadt für die künstlerisch gestaltete Metallfassade des neuen Aufzugsgebäudes sogar den Deutschen Metallbaupreis erhalten hat. Das ist ein starkes Signal dafür, dass hier nicht einfach funktional saniert wurde, sondern mit gestalterischem Anspruch. Die offizielle Tourismusseite hebt zudem hervor, dass die Ausstellungsfläche des Stadtmuseums sich durch die Umgestaltung fast verdreifacht hat und nun in einem Rundgang um den Innenhof organisiert ist. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das eine angenehm klare Wegeführung und gleichzeitig mehr Raum für Präsentation. Auch der Asamsaal bleibt ein Highlight: Das restaurierte Deckenfresko, die neue technische Ausstattung und die verbesserte Sicht von allen Plätzen sorgen dafür, dass Konzerte, Lesungen, Theater und Sonderformate dort sehr besonders wirken. Gerade deshalb ist das Asamgebäude Freising mehr als ein Museumsstandort oder ein Veranstaltungsort. Es ist ein Ensemble, das Architektur, Stadtgeschichte, Kulturprogramm, Innenhof, Gastronomie und Begegnung zu einem stimmigen Gesamtbild verbindet. Wer das Haus fotografiert, besucht oder für ein Event nutzt, erlebt einen der eindrucksvollsten kulturellen Orte in Freising, der Vergangenheit und Gegenwart sichtbar zusammenführt. ([freising.de](https://www.freising.de/kultur-freizeit/kulturprogramm/asam))

Quellen:

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Asamgebäude Freising | Führung & Sanierung

Das Asamgebäude Freising ist eines der wichtigsten Kulturhäuser der Domstadt und zugleich ein Bauwerk, das Geschichte, Gegenwart und Stadtleben auf engem Raum vereint. Am Marienplatz 7 gelegen, bildet das barocke Vierflügelensemble einen prägenden Abschluss der Freisinger Altstadt und verbindet heute Stadtmuseum, Touristinformation, Theaterbetrieb, Veranstaltungsräume und städtische Kulturarbeit unter einem Dach. Wer nach Asamgebäude Freising Adresse, Führung, Sanierung, Gastronomie oder Parken sucht, findet hier nicht nur ein historisches Denkmal, sondern einen lebendigen Ort für Begegnung, Bildung und Kultur. Die offizielle Wiederbelebung nach jahrelanger Generalsanierung hat das Haus noch stärker in die Mitte der Stadt gerückt und macht es zu einem Ziel für Besucherinnen und Besucher, die Freising über Architektur, Kunst und Stadtgeschichte kennenlernen möchten. ([freising.de](https://www.freising.de/kultur-freizeit/kulturprogramm/asam))

Geschichte, Eröffnung und Sanierung des Asamgebäudes

Die Geschichte des Asamgebäudes reicht weit zurück und beginnt nach den Angaben der Stadt und des Tourismusportals im Jahr 1688, als mit dem Bau der barocken Vierflügelanlage begonnen wurde. Das Gebäude entstand im Zentrum der Freisinger Altstadt als fürstbischöfliche Hochschule und wurde im Laufe der Jahrhunderte vielfältig genutzt, unter anderem als kirchliche Hochschule, Gymnasium und später auch als Appellationsgericht. Besonders eindrucksvoll ist, dass sich im Baubestand sogar Spuren finden, die bis in das 14. Jahrhundert zurückreichen, was dem Haus eine außergewöhnliche historische Tiefe gibt. Der berühmte Deckenzyklus im ehemaligen Festsaal wurde 1709 von Georg Asam gemeinsam mit dem Freisinger Stuckateur Nikolaus Lichtenfurtner gestaltet; diese künstlerische Handschrift prägt den Asamsaal bis heute und gehört zu den großen Attraktionen des Hauses. Nach der Säkularisation zog 1839 das oberbayerische Appellationsgericht ein, später wurde die Anlage erneut als Schule genutzt. 1965 kam das Stadtmuseum in die ehemalige bischöfliche Hochschule am Marienplatz, womit das Haus schon lange vor der jüngsten Sanierung ein Ort des städtischen Gedächtnisses war. Die umfassende Generalsanierung begann 2017 und wurde im Sommer 2024 fertiggestellt. Die Stadt Freising beschreibt die Sanierung als eine grundlegende Wiederbelebung des Ensembles; in der Abschlussberichterstattung wurde das Projekt mit rund 65 Millionen Euro beziffert, einschließlich Fördermitteln von Bund und Land. Damit wurde nicht nur die Bausubstanz gesichert, sondern auch die Nutzungsstruktur völlig neu gedacht. Das Asamgebäude sollte wieder als kulturelles Zentrum und Bürgerhaus funktionieren, mit besserer Erschließung, moderner Technik und klarer Verbindung zwischen historischer Architektur und zeitgemäßer Nutzung. ([freising.de](https://www.freising.de/kultur-freizeit/kulturprogramm/asam))

Führung, Stadtmuseum und Asamsaal im Asamgebäude

Wer das Asamgebäude besucht, erlebt weit mehr als nur eine schöne Fassade. Im ersten Stock befindet sich das neu gestaltete Stadtmuseum Freising, das die Stadtgeschichte auf einem Rundgang um den Innenhof erzählt und dabei mit rund 350 ausgewählten Objekten und Objektgruppen arbeitet. Das Spektrum reicht von vorgeschichtlichen archäologischen Funden über kunstvolle und handwerkliche Zeugnisse bis hin zu Dokumenten der jüngeren Stadtgeschichte. Ergänzend vermitteln Medienstationen zusätzliche Informationen, und ein Grafikkabinett widmet sich dem Thema Freising auf Papier. Außerdem gibt es Räume für Sonderveranstaltungen, museumspädagogische Angebote und einen Museumsshop. Das macht das Haus nicht nur für klassische Museumsbesuche interessant, sondern auch für Familien, Schulklassen, Gruppen und Menschen, die auf der Suche nach einer gut vermittelten Stadtgeschichte sind. Der Asamsaal selbst gehört zu den schönsten öffentlichen Räumen Freisings und ist durch das restaurierte Deckengemälde von Georg Asam und die Stuckarbeiten von Nikolaus Lichtenfurtner geprägt. Im Zuge der Sanierung wurden Foyer, Bühnenhaus und Saal technisch und optisch aufgewertet; die Stadt nennt unter anderem eine neu geordnete Erschließung, bessere Sichtachsen und eine modernisierte Veranstaltungstechnik. Besonders wichtig für viele Besucherinnen und Besucher ist, dass das Gebäude heute deutlich zugänglicher ist als früher: Der Kartenvorverkauf im Erdgeschoss und der Asamsaal sind barrierefrei erreichbar, es gibt einen Aufzug ins Foyer und in den Saal sowie vier Rollstuhlplätze im Parkett. Zusätzlich steht eine induktive Höranlage zur Verfügung. Das alles zeigt, dass das Asamgebäude Freising nicht nur ein Denkmal zum Anschauen ist, sondern ein Ort, an dem Kunst, Stadtgeschichte und zeitgemäßer Veranstaltungsbetrieb nahtlos ineinandergreifen. ([tourismus.freising.de](https://tourismus.freising.de/en/sights/museums-art-spaces))

Adresse, Anfahrt und Parken am Marienplatz 7

Die Adresse des Asamgebäudes ist schnell notiert, aber ihre Lage erklärt bereits sehr viel über die Wirkung des Hauses: Marienplatz 7, 85354 Freising, mitten in der Altstadt und direkt an einem der wichtigsten Stadträume der Domstadt. Der Haupteingang führt über den Innenhof, wo auch der Kartenvorverkauf, die Touristinformation und der Zugang zu den kulturellen Einrichtungen liegen. Das macht den Besuch angenehm klar strukturiert, denn man betritt nicht einfach nur ein Gebäude, sondern einen zusammenhängenden Hof- und Verkehrsraum, der nach der Sanierung deutlich aufgewertet wurde. Für die Anfahrt verweist die Stadt auf einen Parkplatz-Leitfaden für die Altstadt, in dem Parkhäuser, öffentliche Stellplätze und barrierearme Wegeverbindungen zusammengefasst sind. Genannt werden unter anderem Parkhaus am Wörth/Domberg, Altstadt Parkhaus, Parkhaus Sparkasse, weitere Stellplätze im Altstadtbereich sowie Busparkplätze und Behinderten-Parkplätze im größeren Umfeld der Altstadt. Besonders praktisch ist, dass das Material nicht nur Autofahrern hilft, sondern auch für Gruppenanreisen und barrierearme Wege gedacht ist. Die Stadt beschreibt zudem, dass der südliche Bereich um das Asamgebäude und die angrenzenden Wegebeziehungen zwischen Marienplatz, Brennergasse, Fischergasse und Domberg im Zuge der Sanierung aufgewertet wurden, was die Orientierung im Stadtraum spürbar verbessert. Wer also einen Besuch plant, kann das Asamgebäude sehr gut mit einem Rundgang durch die historische Altstadt verbinden. Das ist ein großer Vorteil gegenüber vielen Kulturorten am Stadtrand: Hier liegt alles in fußläufiger Reichweite, und das Gebäude selbst wird zum Ausgangspunkt für weitere Entdeckungen in Freising. Der Standort ist damit nicht nur historisch zentral, sondern auch praktisch gut angebunden und für unterschiedliche Besuchsanlässe geeignet. ([freising.de](https://www.freising.de/kultur-freizeit/kulturprogramm/asam))

Gastronomie, Bistro und Aufenthaltsqualität im Asam

Ein moderner Kulturort lebt nicht nur von Ausstellungen und Veranstaltungen, sondern auch von Aufenthaltsqualität. Genau hier hat das Asamgebäude nach der Generalsanierung deutlich gewonnen. Die Stadt Freising beschreibt für den Südflügel ein Bistro, das im historischen Ensemble neu Platz findet und auch Freiflächen im Innenhof sowie auf dem südlichen Platz für Bewirtung nutzen kann. Zugleich werden im Nordtrakt wieder Läden vorgesehen beziehungsweise vermietet, sodass das Gebäude nicht als geschlossene Kulturinsel, sondern als offenes, belebtes Stück Innenstadt funktioniert. Diese Mischung aus Kultur, Begegnung, Einkaufen und Gastronomie passt sehr gut zu einem Haus, das mitten am Marienplatz liegt und damit in den täglichen Stadtrhythmus eingebunden ist. Für Veranstaltungen gibt es zudem immer wieder gastronomische Formate, etwa das Frühstücksangebot mit Buffet von Wielands im Asam, bei dem Gäste an gedeckten Tischen auf der Bühne sitzen und einen besonderen Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs erhalten. Das zeigt, dass gastronomische Nutzung im Asamgebäude nicht als Nebensache, sondern als Teil des Erlebnisses gedacht wird. Auch der neu gestaltete südliche Platz trägt dazu bei: Er wurde als attraktiver Veranstaltungsplatz unter freiem Himmel entwickelt und kann als Freifläche für Kultur, Begegnung und Aufenthalt genutzt werden. In Verbindung mit dem Marienplatz, dem Wochenmarkt und der historischen Altstadt entsteht so ein Umfeld, das sich sehr gut für einen Museumsbesuch am Vormittag, einen Kaffee oder einen kleinen Imbiss zwischendurch und eine Abendveranstaltung im Asamsaal eignet. Für viele Suchanfragen rund um Asamgebäude Freising Restaurant, Café oder Gastronomie ist deshalb wichtig zu wissen, dass die Stadt das Ensemble bewusst mit Bewirtungsflächen und einer gastronomischen Komponente ergänzt hat, damit das Gebäude auch außerhalb klassischer Theaterzeiten lebendig bleibt. ([freising.de](https://www.freising.de/kultur-freizeit/kulturprogramm/asam))

Kosten, Tickets und barrierefreier Besuch

Beim Thema Kosten lohnt sich ein genauer Blick, weil das Asamgebäude mehrere Nutzungen mit unterschiedlichen Preisstrukturen vereint. Für das Stadtmuseum Freising nennt die Stadt den regulären Eintritt mit 4 Euro, den ermäßigten Eintritt mit 2 Euro, freien Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie dienstags freien Eintritt. Wer eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung oder eine thematische Veranstaltung besucht, zahlt je nach Format zusätzliche Gebühren; für die Führung zur Ausstellung Die Geschichte des Asamgebäudes werden 4 Euro genannt. Für Gruppen führt die Touristinformation die Führung Altstadt & Stadtmuseum mit 90 Minuten Dauer, einer Gruppenpauschale von 120 Euro für maximal 25 Personen und einem barrierefreien Führungsweg auf Anfrage. Auch die Veranstaltungsnutzung ist geregelt: Die Stadt stellt für Asamsaal, Kleinen Saal und Asamfoyer Dokumente und eine Gebührenordnung bereit, wenn Räume angemietet werden sollen. Für Besucherinnen und Besucher ist außerdem der Kartenvorverkauf relevant, der im ASAM am Marienplatz 7 liegt und werktags von 9 bis 17 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet ist. Damit ist klar: Wer Tickets für Veranstaltungen oder Führungen möchte, findet vor Ort eine gut erreichbare Anlaufstelle. Barrierefreiheit spielt im Asamgebäude insgesamt eine große Rolle. Der Kartenvorverkauf mit Tages- und Abendkasse im Erdgeschoss sowie der Asamsaal sind barrierefrei zugänglich. Im Saal gibt es vier Rollstuhlplätze im Parkett, außerdem einen Aufzug ins Foyer und in den Saal sowie eine induktive Höranlage, die bei Veranstaltungen unterstützt. Auch das Stadtmuseum selbst wird barrierefrei beschrieben. Diese Kombination macht das Asamgebäude Freising zu einem Haus, das nicht nur historisch beeindruckt, sondern auch in der praktischen Nutzung durchdacht und zugänglich ist. ([tourismus.freising.de](https://tourismus.freising.de/unsere-tipps/detail/mit-allen-sinnen-die-geschichte-des-asamgebaeudes))

Fotos, Atmosphäre und besondere Highlights im Asamgebäude

Wer nach Fotos des Asamgebäudes sucht, stößt schnell auf eine Reihe offizieller Eindrücke, die sehr gut zeigen, wie stark sich das Haus verändert hat. Die Stadt Freising veröffentlicht Bilder vom Eingangstor, vom Innenhof mit dem Hauptzugang zum Asamsaal, von der nächtlich beleuchteten Hofsituation und von den neuen Bereichen im Gebäudekomplex. Diese Fotos machen deutlich, dass das Asamgebäude nach der Sanierung nicht nur sauber restauriert, sondern auch atmosphärisch neu inszeniert wurde. Besonders markant ist der südliche Freibereich, der den Namen Asam öffne dich erhalten hat und als neuer Veranstaltungsort unter freiem Himmel gedacht ist. Hier kann der neue Lastenaufzug als aufklappbare Bühne eingesetzt werden, was dem Areal eine sehr besondere, fast theatralische Nutzung verleiht. Hinzu kommt, dass die Stadt für die künstlerisch gestaltete Metallfassade des neuen Aufzugsgebäudes sogar den Deutschen Metallbaupreis erhalten hat. Das ist ein starkes Signal dafür, dass hier nicht einfach funktional saniert wurde, sondern mit gestalterischem Anspruch. Die offizielle Tourismusseite hebt zudem hervor, dass die Ausstellungsfläche des Stadtmuseums sich durch die Umgestaltung fast verdreifacht hat und nun in einem Rundgang um den Innenhof organisiert ist. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das eine angenehm klare Wegeführung und gleichzeitig mehr Raum für Präsentation. Auch der Asamsaal bleibt ein Highlight: Das restaurierte Deckenfresko, die neue technische Ausstattung und die verbesserte Sicht von allen Plätzen sorgen dafür, dass Konzerte, Lesungen, Theater und Sonderformate dort sehr besonders wirken. Gerade deshalb ist das Asamgebäude Freising mehr als ein Museumsstandort oder ein Veranstaltungsort. Es ist ein Ensemble, das Architektur, Stadtgeschichte, Kulturprogramm, Innenhof, Gastronomie und Begegnung zu einem stimmigen Gesamtbild verbindet. Wer das Haus fotografiert, besucht oder für ein Event nutzt, erlebt einen der eindrucksvollsten kulturellen Orte in Freising, der Vergangenheit und Gegenwart sichtbar zusammenführt. ([freising.de](https://www.freising.de/kultur-freizeit/kulturprogramm/asam))

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

PD

Paul Davies

10. August 2024

Wunderschönes Gebäude. Es gibt eine fantastische Weinbar mit Blick auf den Marienplatz. Vorsicht vor dem Restaurant im Innenhof. Einige der Mitarbeiter in Lederhosen sind extrem unhöflich.

WW

W. W.

25. Januar 2026

Moderner, renovierter & bequemer Theatersaal (überhöht ab ca. Reihe 15) in tollem barocken Ambiente. Im Obergeschoss, mit Aufzug. Gute Akustik, großzügige Bewirtungsfläche mit vielen Stehtischen. Damen Toiletten mit Pausenschlange...

T(

Thomas Thies (Thomas)

21. Juli 2024

Das Asamgebäude ist wieder zugänglich! Tourismusbüro, Heimatmuseum und ein Teil der Gastronomie laden dich zu einem schönen Erlebnis ein. Im Saal werden viele unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen angeboten, hierzu gibt es ein gesondertes Programm. Das lange Warten hat sich also gelohnt, als Gast genieße ich mehrmals im Jahr die Freisinger Gastfreundlichkeit und habe die rundum positive Entwicklung in der Altstadt miterlebt. Neben der Neugestaltung der Innenstadt jetzt noch das restaurierte Asamgebäude, ein weiteres Schmankerl im Jubiläumsjahr. Hier lohnt sich ein Urlaub oder auch ein Tagesbesuch.

SK

Stephan Kappl

19. April 2025

Wir waren spontan zu Pellmaiers Passion im Asamtheater aufgebrochen. Wunderschöner Veranstaltungssaal im Herzen der Altstadt mit tollem Jahresprogramm. Der Kulturamtsleiter, Herr Bader, war selbst vor Ort und hat sich charmant um die Gäste gekümmert. Ein schöner Ort mit persönlicher Atmosphäre, danke Freising.

KS

Karlheinz Scholtz

12. Mai 2024

Nach siebenjähriger Restaurierungsarbeiten baldige Eröffnung. Asamsaal, Stadtmuseum und Touristeninformation. Am Tag der offenen Tür erster Blick in den wunderschönen hergerichteten Asamsaal.