Kreisbildungswerk Freising
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Kammergasse 16, Freising

Kammergasse 16, 85354 Freising, Germany

Kreisbildungswerk Freising | Programm & Elternschule

Das Kreisbildungswerk Freising ist die zentrale Adresse für lebensnahe Erwachsenen- und Familienbildung in der Domstadt Freising. Seit 1971 begleitet das katholische Bildungszentrum Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen mit Kursen, Vorträgen, Workshops, Beratung und Begleitung. Heute vereint die Einrichtung an ihrem Standort in der Kammergasse 16, mitten in der Altstadt, ein breites Programmspektrum unter einem Dach: die Elternschule im Zentrum der Familie, das Eltern‑Kind‑Programm EKP, das Tageselternzentrum für Kindertagespflege, vielfältige Angebote zu Glaubensfragen, Politik und Gesellschaft, Gesundheit und Fitness, Kunst und Kultur sowie das renommierte Seniorenstudium Freising. Die Geschäftsstelle liegt im zweiten Stock des historischen St.-Clara‑Hauses, ist zu festen Zeiten für persönliche Anliegen erreichbar und berät zu Anmeldung, Programmsuche und individuellen Fragen rund um Erziehung, Weiterbildung und Alltagskompetenzen. Durch die zentrale Lage ist die Einrichtung gut zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar; mehrere Parkmöglichkeiten befinden sich in der Umgebung. So entsteht ein Ort der kurzen Wege, der Bildung, Austausch und Gemeinschaft auf angenehme Art miteinander verbindet.

Programm finden: Kategorien, Highlights und was das Angebot besonders macht

Wer das aktuelle Programm des Kreisbildungswerks Freising sucht, wird auf der Website schnell fündig: Eine komfortable Suche ermöglicht es, Veranstaltungen nach Stichwort, Ort und Themenbereich zu filtern. Die thematische Breite ist charakteristisch: Die Kategorie Kinder, Familie und Schwangerschaft bündelt praxisnahe Formate, die Eltern und werdende Eltern stärken. In Gesundheit und Fitness finden sich Kurse von Achtsamkeitsformaten bis zu funktionellem Training. Glaubensfragen und Glaubenswissen verknüpfen theologische Inhalte mit persönlicher Sinnsuche. Politik, Soziales und Zeitgeschehen übersetzen gesellschaftliche Debatten in verständliche Vorträge und Diskussionsabende. Kunst, Kultur und Geschichte öffnen kreative Zugänge und begleiten durch den Jahreskreis, während Persönlichkeit und Weiterbildung Impulse für Kommunikation, Resilienz oder berufliche Kompetenzen geben. Ein monatlicher Newsletter informiert kompakt über neue Termine und Schwerpunkte.

Im Frühjahr 2026 zeigt sich die Vielfalt beispielhaft: In der Karwoche stehen etwa geistliche Impulse im Mittelpunkt, parallel dazu laden Angebote wie Fit in den Tag zum gesundheitsorientierten Training ein. Eltern profitieren von Informationsabenden zum Tragen, von Geburtsvorbereitungskursen und vom Austausch in moderierten Gesprächsformaten. Kulturinteressierte entdecken meditative Kreistänze oder Führungen mit Natur- und Kulturbezug. Das Programm wird von qualifizierten Referentinnen und Referenten gestaltet – darunter Fachkräfte aus Pädagogik, Theologie, Beratung und Gesundheitsförderung. Die Mischung aus fundiertem Wissen, Raum für Austausch und konkreten Übungen ist ein Markenzeichen der Freisinger Bildungsarbeit.

Die Anmeldung läuft in der Regel direkt über die jeweilige Veranstaltungsseite. Wer Beratung wünscht, erreicht die Geschäftsstelle telefonisch zu verlässlichen Zeiten oder persönlich vor Ort: Montag bis Freitag vormittags und zusätzlich Montag bis Donnerstag am Nachmittag. Für viele Angebote sind sowohl einmalige Termine als auch Kursreihen geplant, sodass Interessierte den passenden Umfang wählen können. Aufgrund der zentralen Altstadtlage entstehen kurze Wege; mehrere Seminar- und Kursräume im St.-Clara‑Haus und bei Partnern im Landkreis ermöglichen eine dezentrale, familienfreundliche Durchführung. Qualität und Verlässlichkeit sind überprüfbar: Das Kreisbildungswerk ist Teil der Katholischen Erwachsenenbildung und weist entsprechende Zertifizierungen aus. So verbindet die Einrichtung Tradition, fachliche Professionalität und moderne Lernformate.

Zentrum der Familie und Elternschule: Begleitung von der Schwangerschaft bis in den Familienalltag

Ein Herzstück des Kreisbildungswerks ist das Zentrum der Familie. Die Elternschule richtet sich an werdende und frischgebackene Eltern und bündelt Angebote, die rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Kind Orientierung geben. Das Spektrum reicht von Geburtsvorbereitungskursen für Frauen und Paare über Informationsabende zum ersten Lebensjahr bis zu Trage‑Workshops und Kursen, die den Übergang in den Familienalltag erleichtern. Ziel ist, Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung zu bestärken, Sicherheit zu vermitteln und zugleich Raum für Fragen, Austausch und Vernetzung zu schaffen. Hinter jedem Angebot stehen qualifizierte Fachkräfte, die aktuelle Erkenntnisse mit alltagspraktischen Impulsen verbinden.

In den Sprechzeiten des Zentrums der Familie stehen Ansprechpersonen telefonisch zur Verfügung und informieren zu Kurswahl, Anmeldemodalitäten und Unterstützungsmöglichkeiten. Der niedrigschwellige Zugang ist bewusst gewählt: Teilnehmen können Familien unabhängig von Herkunft, Konfession oder Lebensform. Sozialfonds sorgen dafür, dass finanzielle Hürden nicht von Bildung fernhalten. Die Haltung der Einrichtung ist klar: Bildung soll Menschen befähigen, Entscheidungen selbstbestimmt zu treffen. Entsprechend werden Themen wie Bindung, Schlaf, Ernährung, Bewegung, Partnerschaft, mentale Gesundheit und die Gestaltung religiöser Feste im Jahreslauf praxisnah aufgegriffen.

Auch jenseits klassischer Kursformate gibt es gezielte Unterstützungsangebote: Gesprächsgruppen zu spezifischen Lebenslagen, Beratungen in Erziehungsfragen oder bei organisatorischen Herausforderungen, die der Familienalltag mit sich bringt. Ein besonderer Baustein ist zudem die Einbindung ehrenamtlicher Hilfe im Projekt wellcome – praktische Hilfe für Familien in den ersten Monaten nach der Geburt. Hier begleitet ein lokales Netzwerk Familien alltagsnah, flexibel und unbürokratisch. In Summe schafft das Zentrum der Familie einen geschützten Lern- und Begegnungsraum, in dem Fragen erlaubt sind, Erfahrungen geteilt werden und Handlungssicherheit wächst – von der Schwangerschaft an bis weit in den Alltag mit Kleinkind hinein.

Eltern‑Kind‑Programm EKP: Gemeinsam spielen, lernen und durch den Jahreskreis wachsen

Das Eltern‑Kind‑Programm, kurz EKP, ist in Freising seit den frühen 1970er‑Jahren fest verankert und mittlerweile eine Institution im Landkreis. Es richtet sich an Eltern mit Kindern bis etwa vier Jahre. Im Mittelpunkt stehen wöchentliche Gruppentreffen, die von speziell qualifizierten Gruppenleiterinnen gestaltet werden. Das Besondere: Kinder und Eltern erfahren gemeinsame, ritualisierte Zeit, entdecken Materialien, singen, basteln und feiern Feste im Jahreslauf – von Erntedank bis Ostern. Der pädagogische Ansatz ist ganzheitlich: Er verbindet Anregungen für altersgemäße Entwicklung mit Raum für Austausch unter Eltern, die sich in ähnlichen Lebensphasen befinden. So entstehen Netzwerke, die tragen – oft über die Kursdauer hinaus.

Organisatorisch ist das EKP klar strukturiert: In der Regel findet pro Woche eine etwa zweistündige Einheit statt, beim Baby‑EKP dauern die Treffen rund 90 Minuten. Ein kompletter Kurs umfasst drei Blöcke zu je zwölf Terminen; innerhalb der Blöcke sind zehn Gruppentreffen mit Kindern und zwei Treffen als Eltern- oder Familientermine vorgesehen. Die Teilnahmegebühr beträgt 270 Euro für drei Blöcke. Die Gruppen sind altersgerecht zusammengesetzt, damit die Kinder voneinander lernen und Eltern Impulse erhalten, die zum jeweiligen Entwicklungsstand passen. Im gesamten Landkreis existieren etwa 40 EKP‑Gruppen, was kurze Wege und wohnortnahe Teilnahme ermöglicht.

Die Qualität des Angebots zeigt sich auch in der Rückmeldung der Teilnehmenden: Ein sehr hoher Anteil der Eltern bewertet die Erfahrung positiv. Gründe dafür sind die verlässliche Struktur, die fachliche Begleitung und die angenehme Atmosphäre. Die Gruppenleiterinnen bringen nicht nur pädagogisches Fachwissen mit, sondern werden kontinuierlich fortgebildet. Inhaltlich reicht das Spektrum von Wahrnehmungs‑ und Bewegungsspielen über Kreativangebote bis zu Elternabenden ohne Kinder, in denen in Ruhe Fragen zu Themen wie Trotzphase, Schlaf, Essverhalten, Medien oder Geschwisterdynamiken besprochen werden. Auch konfessionelle Elemente werden behutsam integriert, etwa beim gemeinsamen Gestalten und Feiern religiöser Feste im Jahreslauf. Damit ist das EKP ein Lern‑ und Begegnungsort, an dem Bindung gestärkt, Entwicklung begleitet und Familienkultur lebendig wird.

Tageselternzentrum Freising: Vermittlung, Begleitung und Qualifizierung in der Kindertagespflege

Das Tageselternzentrum Freising ergänzt das Bildungsportfolio um ein zentrales Element der Vereinbarkeit von Familie und Beruf: die qualifizierte Kindertagespflege. Es vermittelt Tagesmütter und Tagesväter, organisiert Ersatzbetreuung bei Ausfall, begleitet fachlich, informiert über rechtliche und pädagogische Neuerungen und bietet Fortbildungen. Die Entwicklung des Zentrums spiegelt die gewachsene Bedeutung dieser Betreuungsform: 1993 als Projekt des bayerischen Sozialministeriums gestartet, wurde es 1996 zur festen Einrichtung in der Stadt Freising und 2013 als gemeinnützige GmbH Tochter des Kreisbildungswerks. Heute arbeiten über 30 Tagesmütter mit dem Zentrum zusammen; sie betreuen rund 125 Tageskinder und bieten damit ein familiäres, flexibles und verlässliches Betreuungsangebot.

Wer selbst Tagespflegeperson werden möchte, erhält eine fundierte Qualifizierung: In Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Kindertagespflege im Landratsamt Freising wird ein Kurs mit 170 Unterrichtseinheiten angeboten, der pädagogische Grundlagen mit Praxisbezug verbindet. Themen wie Kinderschutz, Entwicklungspsychologie, Kommunikation, Bildungsdokumentation, Ernährung und Erste Hilfe stehen ebenso auf dem Lehrplan wie rechtliche Rahmenbedingungen der selbstständigen Tätigkeit. Die Ausbildung schafft Sicherheit im Alltag, denn Tageskinder nehmen am Familienleben der Tageseltern teil und brauchen Schutz, Struktur und anregende Umgebung. Nach der Qualifizierung begleitet das Tageselternzentrum neue Tageseltern engmaschig – mit Fortbildungen, Hospitationen und Beratung.

Für Eltern bietet das Zentrum strukturierte Unterstützung von der ersten Anfrage bis zum laufenden Betreuungsverhältnis. Es hilft bei der Klärung von Bedarfen, vermittelt passende Tagespflegepersonen und steht im Austausch mit den Familien. Die Ersatzbetreuung greift, wenn die reguläre Tagespflege ausfällt – ein wichtiges Sicherheitsnetz für berufstätige Eltern. Wer die Arbeit des Zentrums unterstützen möchte, kann spenden; die organisatorischen Informationen sind transparent hinterlegt. In Summe stärkt das Tageselternzentrum die kommunale Betreuungslandschaft und schafft verlässliche Rahmenbedingungen für Familien, die eine individuelle, wohnortnahe und qualitätsgesicherte Betreuung wünschen.

Anfahrt und Parken rund um die Kammergasse: So kommst du entspannt an

Die Adresse des Kreisbildungswerks lautet Kammergasse 16, 2. Stock, 85354 Freising. Das Gebäude liegt in der historischen Altstadt zwischen Amtsgerichtsgasse, Heiliggeistgasse und der Hauptstraße. Wer mit dem Auto kommt, findet in unmittelbarer Umgebung verschiedene Parkmöglichkeiten: In der Kammergasse selbst gibt es ausgewiesene Stellplätze, außerdem das Parkhaus Altstadt in der Alois‑Steinecker‑Straße 20 und das Parkhaus am Wörth bzw. Domberg in der Bahnhofstraße 16. Beide Parkhäuser sind zentral gelegen und auf kurzen Wegen mit der Altstadt verbunden; sie eignen sich für längere Aufenthalte und verfügen über moderne Ausstattung, teilweise mit Ladepunkten für E‑Fahrzeuge. In Freising können Parkscheine komfortabel mit der Parkster‑App gelöst werden, was die Suche nach Kleingeld oder Automaten spart.

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist ebenso unkompliziert: Der Bahnhof Freising ist über den Regionalverkehr und die S‑Bahn‑Linie S1 an München angebunden. Von dort führt ein Spaziergang in die Altstadt; zusätzlich verkehren Innenstadtbusse, die je nach Baustand oder Veranstaltung zeitweise Umleitungen fahren. Die Altstadt ist insgesamt fußgängerfreundlich; für Menschen mit Kinderwagen oder eingeschränkter Mobilität sind barrierearme Wege ausgeschildert. Wer mit dem Fahrrad anreist, nutzt die Radabstellmöglichkeiten in der Innenstadt. Durch die zentrale Lage des Kreisbildungswerks lassen sich Bildungszeit und Alltagswege gut kombinieren – viele erledigen vor oder nach einem Kurs noch Einkäufe oder genießen einen Abstecher über den Marienplatz.

Für die Orientierung vor Ort hilft es, die Lagebezeichnungen zu kennen: Die Alois‑Steinecker‑Straße verbindet den Bahnhofbereich mit der Altstadt und führt zum Parkhaus Altstadt; die Bahnhofstraße verläuft am Fuß des Dombergs, dort liegt das Parkhaus am Wörth. Die Kammergasse selbst ist eine Verbindungsachse innerhalb der Altstadt, die im Umfeld von Bauarbeiten zeitweilig für den Verkehr angepasst werden kann. Aktuelle Hinweise zu Linienwegen und Parkregelungen veröffentlicht die Stadt beziehungsweise der städtische Verkehrsbetreiber fortlaufend. Wer pünktlich zu einer Veranstaltung erscheinen möchte, plant ein paar Minuten Puffer für die Parkplatzsuche und den kurzen Fußweg ein. So beginnt die Bildungsveranstaltung ohne Hektik.

Geschichte, Gebäude und Qualität: Was das St.-Clara‑Haus und die Trägerschaft auszeichnet

Das Kreisbildungswerk Freising wurde im September 1971 gegründet und hat sich seitdem zu einem prägenden Bildungsakteur in Stadt und Landkreis entwickelt. Seit 2006 ist die Geschäftsstelle im ehemaligen Kinderheim und Waisenhaus St. Clara untergebracht. Das stattliche, dreigeschossige Gebäude mit Walmdach und Mezzanin wurde um 1890 im Stil der Neurenaissance errichtet. Eine Lourdesgrotte aus dem Jahr 1888 erinnert an die religiöse Prägung des Ortes. Das Haus steht unter Denkmalschutz und bildet mit seiner gegliederten Fassade einen markanten Punkt in der Altstadt. Bildung in einem solchen historischen Rahmen erhält eine besondere Atmosphäre: Tradition und Moderne begegnen sich, während die Seminar- und Kursräume zeitgemäß ausgestattet sind und die inhaltliche Arbeit den aktuellen Stand von Pädagogik und Erwachsenenbildung abbildet.

Träger ist der eingetragene Verein Katholisches Kreisbildungswerk Freising e. V., der als staatlich anerkannte und förderungswürdige Einrichtung der Erwachsenenbildung nach bayerischem Erwachsenenbildungsförderungsgesetz gilt. Zugleich ist das KBW Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Katholische Erwachsenenbildung in der Erzdiözese München und Freising. Diese Anbindung sorgt für Vernetzung, Qualitätsstandards und Sichtbarkeit in der regionalen Bildungslandschaft. Unter dem Dach des Kreisbildungswerks sind das Zentrum der Familie mit der Elternschule, das EKP und das Tageselternzentrum verknüpft – eine Struktur, die Beratung, Bildung und Betreuung eng führt und Familien in verschiedenen Lebensphasen aus einer Hand erreicht.

Zur Qualitätskultur gehören transparente Informationen, verlässliche Erreichbarkeit und zertifizierte Prozesse. Die Geschäftsstelle in der Kammergasse ist zu festen Zeiten erreichbar; Telefonnummern und Funktionspostfächer sind klar ausgewiesen, sodass Interessierte schnell die richtige Ansprechperson finden. Zertifikate wie CERTQUA und die Zugehörigkeit zur KEB unterstreichen den Qualitätsanspruch. Nicht zuletzt spricht die Kontinuität der Angebote für die Einrichtung: Das Seniorenstudium Freising begleitet Semester für Semester Menschen im Ruhestand, die sich intellektuell fordern möchten. Im Sommersemester 2026 starten etwa zwei Reihen: Menschen, Mächte, Werke sowie Aufbrüche, Lichtblicke, Umbrüche. Die Veranstaltungen finden vormittags an festen Wochentagen statt; ein Einstieg ist auch im laufenden Semester möglich, was flexible Biografien berücksichtigt. So verbindet das Kreisbildungswerk historische Verwurzelung, rechtliche Anerkennung und eine inhaltliche Programmatik, die am Alltag der Menschen ansetzt.

Quellen:

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Kreisbildungswerk Freising | Programm & Elternschule

Das Kreisbildungswerk Freising ist die zentrale Adresse für lebensnahe Erwachsenen- und Familienbildung in der Domstadt Freising. Seit 1971 begleitet das katholische Bildungszentrum Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen mit Kursen, Vorträgen, Workshops, Beratung und Begleitung. Heute vereint die Einrichtung an ihrem Standort in der Kammergasse 16, mitten in der Altstadt, ein breites Programmspektrum unter einem Dach: die Elternschule im Zentrum der Familie, das Eltern‑Kind‑Programm EKP, das Tageselternzentrum für Kindertagespflege, vielfältige Angebote zu Glaubensfragen, Politik und Gesellschaft, Gesundheit und Fitness, Kunst und Kultur sowie das renommierte Seniorenstudium Freising. Die Geschäftsstelle liegt im zweiten Stock des historischen St.-Clara‑Hauses, ist zu festen Zeiten für persönliche Anliegen erreichbar und berät zu Anmeldung, Programmsuche und individuellen Fragen rund um Erziehung, Weiterbildung und Alltagskompetenzen. Durch die zentrale Lage ist die Einrichtung gut zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar; mehrere Parkmöglichkeiten befinden sich in der Umgebung. So entsteht ein Ort der kurzen Wege, der Bildung, Austausch und Gemeinschaft auf angenehme Art miteinander verbindet.

Programm finden: Kategorien, Highlights und was das Angebot besonders macht

Wer das aktuelle Programm des Kreisbildungswerks Freising sucht, wird auf der Website schnell fündig: Eine komfortable Suche ermöglicht es, Veranstaltungen nach Stichwort, Ort und Themenbereich zu filtern. Die thematische Breite ist charakteristisch: Die Kategorie Kinder, Familie und Schwangerschaft bündelt praxisnahe Formate, die Eltern und werdende Eltern stärken. In Gesundheit und Fitness finden sich Kurse von Achtsamkeitsformaten bis zu funktionellem Training. Glaubensfragen und Glaubenswissen verknüpfen theologische Inhalte mit persönlicher Sinnsuche. Politik, Soziales und Zeitgeschehen übersetzen gesellschaftliche Debatten in verständliche Vorträge und Diskussionsabende. Kunst, Kultur und Geschichte öffnen kreative Zugänge und begleiten durch den Jahreskreis, während Persönlichkeit und Weiterbildung Impulse für Kommunikation, Resilienz oder berufliche Kompetenzen geben. Ein monatlicher Newsletter informiert kompakt über neue Termine und Schwerpunkte.

Im Frühjahr 2026 zeigt sich die Vielfalt beispielhaft: In der Karwoche stehen etwa geistliche Impulse im Mittelpunkt, parallel dazu laden Angebote wie Fit in den Tag zum gesundheitsorientierten Training ein. Eltern profitieren von Informationsabenden zum Tragen, von Geburtsvorbereitungskursen und vom Austausch in moderierten Gesprächsformaten. Kulturinteressierte entdecken meditative Kreistänze oder Führungen mit Natur- und Kulturbezug. Das Programm wird von qualifizierten Referentinnen und Referenten gestaltet – darunter Fachkräfte aus Pädagogik, Theologie, Beratung und Gesundheitsförderung. Die Mischung aus fundiertem Wissen, Raum für Austausch und konkreten Übungen ist ein Markenzeichen der Freisinger Bildungsarbeit.

Die Anmeldung läuft in der Regel direkt über die jeweilige Veranstaltungsseite. Wer Beratung wünscht, erreicht die Geschäftsstelle telefonisch zu verlässlichen Zeiten oder persönlich vor Ort: Montag bis Freitag vormittags und zusätzlich Montag bis Donnerstag am Nachmittag. Für viele Angebote sind sowohl einmalige Termine als auch Kursreihen geplant, sodass Interessierte den passenden Umfang wählen können. Aufgrund der zentralen Altstadtlage entstehen kurze Wege; mehrere Seminar- und Kursräume im St.-Clara‑Haus und bei Partnern im Landkreis ermöglichen eine dezentrale, familienfreundliche Durchführung. Qualität und Verlässlichkeit sind überprüfbar: Das Kreisbildungswerk ist Teil der Katholischen Erwachsenenbildung und weist entsprechende Zertifizierungen aus. So verbindet die Einrichtung Tradition, fachliche Professionalität und moderne Lernformate.

Zentrum der Familie und Elternschule: Begleitung von der Schwangerschaft bis in den Familienalltag

Ein Herzstück des Kreisbildungswerks ist das Zentrum der Familie. Die Elternschule richtet sich an werdende und frischgebackene Eltern und bündelt Angebote, die rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Kind Orientierung geben. Das Spektrum reicht von Geburtsvorbereitungskursen für Frauen und Paare über Informationsabende zum ersten Lebensjahr bis zu Trage‑Workshops und Kursen, die den Übergang in den Familienalltag erleichtern. Ziel ist, Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung zu bestärken, Sicherheit zu vermitteln und zugleich Raum für Fragen, Austausch und Vernetzung zu schaffen. Hinter jedem Angebot stehen qualifizierte Fachkräfte, die aktuelle Erkenntnisse mit alltagspraktischen Impulsen verbinden.

In den Sprechzeiten des Zentrums der Familie stehen Ansprechpersonen telefonisch zur Verfügung und informieren zu Kurswahl, Anmeldemodalitäten und Unterstützungsmöglichkeiten. Der niedrigschwellige Zugang ist bewusst gewählt: Teilnehmen können Familien unabhängig von Herkunft, Konfession oder Lebensform. Sozialfonds sorgen dafür, dass finanzielle Hürden nicht von Bildung fernhalten. Die Haltung der Einrichtung ist klar: Bildung soll Menschen befähigen, Entscheidungen selbstbestimmt zu treffen. Entsprechend werden Themen wie Bindung, Schlaf, Ernährung, Bewegung, Partnerschaft, mentale Gesundheit und die Gestaltung religiöser Feste im Jahreslauf praxisnah aufgegriffen.

Auch jenseits klassischer Kursformate gibt es gezielte Unterstützungsangebote: Gesprächsgruppen zu spezifischen Lebenslagen, Beratungen in Erziehungsfragen oder bei organisatorischen Herausforderungen, die der Familienalltag mit sich bringt. Ein besonderer Baustein ist zudem die Einbindung ehrenamtlicher Hilfe im Projekt wellcome – praktische Hilfe für Familien in den ersten Monaten nach der Geburt. Hier begleitet ein lokales Netzwerk Familien alltagsnah, flexibel und unbürokratisch. In Summe schafft das Zentrum der Familie einen geschützten Lern- und Begegnungsraum, in dem Fragen erlaubt sind, Erfahrungen geteilt werden und Handlungssicherheit wächst – von der Schwangerschaft an bis weit in den Alltag mit Kleinkind hinein.

Eltern‑Kind‑Programm EKP: Gemeinsam spielen, lernen und durch den Jahreskreis wachsen

Das Eltern‑Kind‑Programm, kurz EKP, ist in Freising seit den frühen 1970er‑Jahren fest verankert und mittlerweile eine Institution im Landkreis. Es richtet sich an Eltern mit Kindern bis etwa vier Jahre. Im Mittelpunkt stehen wöchentliche Gruppentreffen, die von speziell qualifizierten Gruppenleiterinnen gestaltet werden. Das Besondere: Kinder und Eltern erfahren gemeinsame, ritualisierte Zeit, entdecken Materialien, singen, basteln und feiern Feste im Jahreslauf – von Erntedank bis Ostern. Der pädagogische Ansatz ist ganzheitlich: Er verbindet Anregungen für altersgemäße Entwicklung mit Raum für Austausch unter Eltern, die sich in ähnlichen Lebensphasen befinden. So entstehen Netzwerke, die tragen – oft über die Kursdauer hinaus.

Organisatorisch ist das EKP klar strukturiert: In der Regel findet pro Woche eine etwa zweistündige Einheit statt, beim Baby‑EKP dauern die Treffen rund 90 Minuten. Ein kompletter Kurs umfasst drei Blöcke zu je zwölf Terminen; innerhalb der Blöcke sind zehn Gruppentreffen mit Kindern und zwei Treffen als Eltern- oder Familientermine vorgesehen. Die Teilnahmegebühr beträgt 270 Euro für drei Blöcke. Die Gruppen sind altersgerecht zusammengesetzt, damit die Kinder voneinander lernen und Eltern Impulse erhalten, die zum jeweiligen Entwicklungsstand passen. Im gesamten Landkreis existieren etwa 40 EKP‑Gruppen, was kurze Wege und wohnortnahe Teilnahme ermöglicht.

Die Qualität des Angebots zeigt sich auch in der Rückmeldung der Teilnehmenden: Ein sehr hoher Anteil der Eltern bewertet die Erfahrung positiv. Gründe dafür sind die verlässliche Struktur, die fachliche Begleitung und die angenehme Atmosphäre. Die Gruppenleiterinnen bringen nicht nur pädagogisches Fachwissen mit, sondern werden kontinuierlich fortgebildet. Inhaltlich reicht das Spektrum von Wahrnehmungs‑ und Bewegungsspielen über Kreativangebote bis zu Elternabenden ohne Kinder, in denen in Ruhe Fragen zu Themen wie Trotzphase, Schlaf, Essverhalten, Medien oder Geschwisterdynamiken besprochen werden. Auch konfessionelle Elemente werden behutsam integriert, etwa beim gemeinsamen Gestalten und Feiern religiöser Feste im Jahreslauf. Damit ist das EKP ein Lern‑ und Begegnungsort, an dem Bindung gestärkt, Entwicklung begleitet und Familienkultur lebendig wird.

Tageselternzentrum Freising: Vermittlung, Begleitung und Qualifizierung in der Kindertagespflege

Das Tageselternzentrum Freising ergänzt das Bildungsportfolio um ein zentrales Element der Vereinbarkeit von Familie und Beruf: die qualifizierte Kindertagespflege. Es vermittelt Tagesmütter und Tagesväter, organisiert Ersatzbetreuung bei Ausfall, begleitet fachlich, informiert über rechtliche und pädagogische Neuerungen und bietet Fortbildungen. Die Entwicklung des Zentrums spiegelt die gewachsene Bedeutung dieser Betreuungsform: 1993 als Projekt des bayerischen Sozialministeriums gestartet, wurde es 1996 zur festen Einrichtung in der Stadt Freising und 2013 als gemeinnützige GmbH Tochter des Kreisbildungswerks. Heute arbeiten über 30 Tagesmütter mit dem Zentrum zusammen; sie betreuen rund 125 Tageskinder und bieten damit ein familiäres, flexibles und verlässliches Betreuungsangebot.

Wer selbst Tagespflegeperson werden möchte, erhält eine fundierte Qualifizierung: In Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Kindertagespflege im Landratsamt Freising wird ein Kurs mit 170 Unterrichtseinheiten angeboten, der pädagogische Grundlagen mit Praxisbezug verbindet. Themen wie Kinderschutz, Entwicklungspsychologie, Kommunikation, Bildungsdokumentation, Ernährung und Erste Hilfe stehen ebenso auf dem Lehrplan wie rechtliche Rahmenbedingungen der selbstständigen Tätigkeit. Die Ausbildung schafft Sicherheit im Alltag, denn Tageskinder nehmen am Familienleben der Tageseltern teil und brauchen Schutz, Struktur und anregende Umgebung. Nach der Qualifizierung begleitet das Tageselternzentrum neue Tageseltern engmaschig – mit Fortbildungen, Hospitationen und Beratung.

Für Eltern bietet das Zentrum strukturierte Unterstützung von der ersten Anfrage bis zum laufenden Betreuungsverhältnis. Es hilft bei der Klärung von Bedarfen, vermittelt passende Tagespflegepersonen und steht im Austausch mit den Familien. Die Ersatzbetreuung greift, wenn die reguläre Tagespflege ausfällt – ein wichtiges Sicherheitsnetz für berufstätige Eltern. Wer die Arbeit des Zentrums unterstützen möchte, kann spenden; die organisatorischen Informationen sind transparent hinterlegt. In Summe stärkt das Tageselternzentrum die kommunale Betreuungslandschaft und schafft verlässliche Rahmenbedingungen für Familien, die eine individuelle, wohnortnahe und qualitätsgesicherte Betreuung wünschen.

Anfahrt und Parken rund um die Kammergasse: So kommst du entspannt an

Die Adresse des Kreisbildungswerks lautet Kammergasse 16, 2. Stock, 85354 Freising. Das Gebäude liegt in der historischen Altstadt zwischen Amtsgerichtsgasse, Heiliggeistgasse und der Hauptstraße. Wer mit dem Auto kommt, findet in unmittelbarer Umgebung verschiedene Parkmöglichkeiten: In der Kammergasse selbst gibt es ausgewiesene Stellplätze, außerdem das Parkhaus Altstadt in der Alois‑Steinecker‑Straße 20 und das Parkhaus am Wörth bzw. Domberg in der Bahnhofstraße 16. Beide Parkhäuser sind zentral gelegen und auf kurzen Wegen mit der Altstadt verbunden; sie eignen sich für längere Aufenthalte und verfügen über moderne Ausstattung, teilweise mit Ladepunkten für E‑Fahrzeuge. In Freising können Parkscheine komfortabel mit der Parkster‑App gelöst werden, was die Suche nach Kleingeld oder Automaten spart.

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist ebenso unkompliziert: Der Bahnhof Freising ist über den Regionalverkehr und die S‑Bahn‑Linie S1 an München angebunden. Von dort führt ein Spaziergang in die Altstadt; zusätzlich verkehren Innenstadtbusse, die je nach Baustand oder Veranstaltung zeitweise Umleitungen fahren. Die Altstadt ist insgesamt fußgängerfreundlich; für Menschen mit Kinderwagen oder eingeschränkter Mobilität sind barrierearme Wege ausgeschildert. Wer mit dem Fahrrad anreist, nutzt die Radabstellmöglichkeiten in der Innenstadt. Durch die zentrale Lage des Kreisbildungswerks lassen sich Bildungszeit und Alltagswege gut kombinieren – viele erledigen vor oder nach einem Kurs noch Einkäufe oder genießen einen Abstecher über den Marienplatz.

Für die Orientierung vor Ort hilft es, die Lagebezeichnungen zu kennen: Die Alois‑Steinecker‑Straße verbindet den Bahnhofbereich mit der Altstadt und führt zum Parkhaus Altstadt; die Bahnhofstraße verläuft am Fuß des Dombergs, dort liegt das Parkhaus am Wörth. Die Kammergasse selbst ist eine Verbindungsachse innerhalb der Altstadt, die im Umfeld von Bauarbeiten zeitweilig für den Verkehr angepasst werden kann. Aktuelle Hinweise zu Linienwegen und Parkregelungen veröffentlicht die Stadt beziehungsweise der städtische Verkehrsbetreiber fortlaufend. Wer pünktlich zu einer Veranstaltung erscheinen möchte, plant ein paar Minuten Puffer für die Parkplatzsuche und den kurzen Fußweg ein. So beginnt die Bildungsveranstaltung ohne Hektik.

Geschichte, Gebäude und Qualität: Was das St.-Clara‑Haus und die Trägerschaft auszeichnet

Das Kreisbildungswerk Freising wurde im September 1971 gegründet und hat sich seitdem zu einem prägenden Bildungsakteur in Stadt und Landkreis entwickelt. Seit 2006 ist die Geschäftsstelle im ehemaligen Kinderheim und Waisenhaus St. Clara untergebracht. Das stattliche, dreigeschossige Gebäude mit Walmdach und Mezzanin wurde um 1890 im Stil der Neurenaissance errichtet. Eine Lourdesgrotte aus dem Jahr 1888 erinnert an die religiöse Prägung des Ortes. Das Haus steht unter Denkmalschutz und bildet mit seiner gegliederten Fassade einen markanten Punkt in der Altstadt. Bildung in einem solchen historischen Rahmen erhält eine besondere Atmosphäre: Tradition und Moderne begegnen sich, während die Seminar- und Kursräume zeitgemäß ausgestattet sind und die inhaltliche Arbeit den aktuellen Stand von Pädagogik und Erwachsenenbildung abbildet.

Träger ist der eingetragene Verein Katholisches Kreisbildungswerk Freising e. V., der als staatlich anerkannte und förderungswürdige Einrichtung der Erwachsenenbildung nach bayerischem Erwachsenenbildungsförderungsgesetz gilt. Zugleich ist das KBW Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Katholische Erwachsenenbildung in der Erzdiözese München und Freising. Diese Anbindung sorgt für Vernetzung, Qualitätsstandards und Sichtbarkeit in der regionalen Bildungslandschaft. Unter dem Dach des Kreisbildungswerks sind das Zentrum der Familie mit der Elternschule, das EKP und das Tageselternzentrum verknüpft – eine Struktur, die Beratung, Bildung und Betreuung eng führt und Familien in verschiedenen Lebensphasen aus einer Hand erreicht.

Zur Qualitätskultur gehören transparente Informationen, verlässliche Erreichbarkeit und zertifizierte Prozesse. Die Geschäftsstelle in der Kammergasse ist zu festen Zeiten erreichbar; Telefonnummern und Funktionspostfächer sind klar ausgewiesen, sodass Interessierte schnell die richtige Ansprechperson finden. Zertifikate wie CERTQUA und die Zugehörigkeit zur KEB unterstreichen den Qualitätsanspruch. Nicht zuletzt spricht die Kontinuität der Angebote für die Einrichtung: Das Seniorenstudium Freising begleitet Semester für Semester Menschen im Ruhestand, die sich intellektuell fordern möchten. Im Sommersemester 2026 starten etwa zwei Reihen: Menschen, Mächte, Werke sowie Aufbrüche, Lichtblicke, Umbrüche. Die Veranstaltungen finden vormittags an festen Wochentagen statt; ein Einstieg ist auch im laufenden Semester möglich, was flexible Biografien berücksichtigt. So verbindet das Kreisbildungswerk historische Verwurzelung, rechtliche Anerkennung und eine inhaltliche Programmatik, die am Alltag der Menschen ansetzt.

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

AS

Andrea S.

17. September 2022

Die Zimmer sind nicht erstklassig, aber die Angebote sind gut.

AB

A B

26. Juni 2025