Himmlisches Wiedersehen im Diözesanmuseum Freising: Kunstgeschichte live erleben


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Ein großes Kunsterlebnis zwischen Romantik und Moderne
Die Kuratorenführung im Diözesanmuseum Freising öffnet am 13. Mai 2026 einen konzentrierten Blick auf die Ausstellung Himmlisches Wiedersehen. Von Ludwig I. zum Blauen Reiter. Im Mittelpunkt stehen die künstlerischen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts in München und ihr Einfluss auf die religiöse Malerei am Vorabend der Moderne. Die Schau vereint mehr als 120 Werke aus über 30 Museen und Privatsammlungen sowie aus eigenem Bestand. ([dimu-freising.de](https://www.dimu-freising.de/ausstellungen/himmlisches-wiedersehen))
Zwischen Kunstpolitik, Glauben und Aufbruch
Die Ausstellung setzt bei Ludwig I. an, dessen Mäzenatentum und Kunstgeschmack die erste Hälfte des Jahrhunderts prägten. Von dort führt der Rundgang durch eine Epoche, in der sich die Kunst in viele Strömungen auffächerte: Spätnazarener, Realismus, Naturalismus, Impressionismus, Symbolismus, Jugendstil und Expressionismus markieren den Weg bis zum Blauen Reiter. Damit wird sichtbar, wie eng Kunstgeschichte, Gesellschaft und religiöse Bildwelten miteinander verwoben sind. ([dimu-freising.de](https://www.dimu-freising.de/ausstellungen/himmlisches-wiedersehen))
Werkbetrachtung mit Namen, Strömungen und Übergängen
Zu den gezeigten Künstlerinnen und Künstlern gehören unter anderem Friedrich Overbeck, Peter von Cornelius, Marie Ellenrieder, Franz von Stuck, Lovis Corinth, Wassily Kandinsky, Franz Marc, Gabriele Münter und Marianne von Werefkin. Die Auswahl erlaubt eine präzise Werkbetrachtung zwischen Akademiemalerei, religiöser Bildtradition und den kühnen Experimenten der Moderne. So entsteht ein Kunsterlebnis, das nicht nur einzelne Meisterwerke zeigt, sondern die ästhetische Erfahrung einer ganzen Epoche verdichtet. ([dimu-freising.de](https://www.dimu-freising.de/ausstellungen/himmlisches-wiedersehen))
Kuratorische Perspektive und Vermittlung
Die Führung mit Steffen Mensch rückt die kuratorische Erzählung in den Vordergrund und macht sichtbar, wie sich Bildprogramme, Stilfragen und künstlerische Programme im 19. Jahrhundert gegenseitig beeinflussten. Begleitend zur Ausstellung bietet das Museum einen Mediaguide an; außerdem erscheint ein reich illustrierter Katalog. Das vertieft die kulturelle Bildung und eröffnet Besucherinnen und Besuchern einen präzisen Zugang zu Kunstgeschichte und Museumspädagogik. ([dimu-freising.de](https://www.dimu-freising.de/ausstellungen/himmlisches-wiedersehen))
Besuch im Diözesanmuseum Freising
Das Museum liegt am Domberg 21 in Freising und ist regulär von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Das gesamte Gebäude ist stufenlos zugänglich und über barrierefreie Aufzüge erreichbar; der Domberg ist mit dem Schrägaufzug am Südhang barrierefrei erreichbar. Für die Ausstellung werden öffentliche Führungen angeboten, die Anmeldung erfolgt per E-Mail an die Kunstvermittlung. ([dimu-freising.de](https://www.dimu-freising.de/museum/kontakt?utm_source=openai))
Wer sich für die religiöse Malerei des 19. Jahrhunderts, für den Übergang von der Romantik zur Moderne und für die großen Linien der Münchner Kunst interessiert, findet hier eine Ausstellung von außergewöhnlicher Dichte. Die Kuratorenführung verspricht keine schnelle Durchsicht, sondern eine vertiefte Begegnung mit Bildern, Ideen und historischen Umbrüchen. Ein Besuch lohnt sich unbedingt live. ([dimu-freising.de](https://www.dimu-freising.de/ausstellungen/himmlisches-wiedersehen))
Offizielle Kanäle von Diözesanmuseum Freising:
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