Himmlisches Wiedersehen im Diözesanmuseum Freising: Kunst und Kultur erleben in Freising


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Himmlisches Wiedersehen im Diözesanmuseum Freising: Eine Führung durch das lange 19. Jahrhundert
Die Kuratorenführung zu Himmlisches Wiedersehen. Von Ludwig I. zum Blauen Reiter öffnet den Blick auf eine kunsthistorisch dichte Epoche zwischen Romantik, religiöser Bildtradition und der Aufbruchsstimmung der Moderne. Im Diözesanmuseum Freising entsteht dabei ein Kunsterlebnis, das nicht nur Werke zeigt, sondern Denkweisen, Stilwandel und kulturelle Umbrüche sichtbar macht.
Zwischen Mäzenatentum und Moderne
Im Zentrum der Ausstellung steht das München des 19. Jahrhunderts mit seinen politischen und gesellschaftlichen Spannungen. Ludwig I. prägte mit seinem Kunstgeschmack und seinem Mäzenatentum eine Zeit, in der Kunst als ordnende, tröstende und legitimierende Kraft verstanden wurde. Zugleich entwickelte sich die Stadt zum Resonanzraum für neue Fragen nach Bildung, Sichtbarkeit und künstlerischer Freiheit.
Mehr als 120 Werke, mehr als ein Stil
Die Schau vereint über 120 Werke aus mehr als 30 Museen und Privatsammlungen sowie aus eigenem Bestand. Zu den vertretenen Künstlerinnen und Künstlern zählen unter anderem Friedrich Overbeck, Peter von Cornelius, Marie Ellenrieder, Franz von Stuck, Lovis Corinth, Wassily Kandinsky, Franz Marc, Gabriele Münter und Marianne von Werefkin. Diese Auswahl macht den Weg von der Spätromantik über Realismus, Naturalismus, Impressionismus, Symbolismus und Jugendstil bis zum Blauen Reiter anschaulich.
Werkbetrachtung mit kuratorischem Blick
Die Führung mit Steffen Mensch setzt auf präzise Werkbetrachtung. Sie zeigt, wie sich religiöse Malerei, akademische Bildsprache und kühne Experimente der Moderne gegenseitig beeinflussten. Gerade darin liegt die Stärke dieser Ausstellung: Sie erzählt Kunstgeschichte nicht als Abfolge isolierter Namen, sondern als lebendige Entwicklung von Formen, Motiven und ästhetischen Überzeugungen.
Ein Lernort für kulturelle Bildung
Begleitend zur Ausstellung stehen ein Mediaguide und ein Katalog zur Verfügung. Damit richtet sich das Angebot nicht nur an Kennerinnen und Kenner, sondern auch an alle, die ihre ästhetische Erfahrung vertiefen möchten. Die Ausstellung eignet sich besonders für Besucherinnen und Besucher, die Museumspädagogik, religiöse Kunst und die Übergänge zur Moderne im Originalkontext erleben wollen.
Besuch im Diözesanmuseum Freising
Das Museum liegt am Domberg 21 in Freising. Der Domberg ist barrierefrei erreichbar, und das Museum ist stufenlos zugänglich. Die regulären Öffnungszeiten liegen von Dienstag bis Sonntag zwischen 9 und 17 Uhr. Für die Kuratorenführung empfiehlt sich eine Anmeldung per E-Mail an die Kunstvermittlung.
Fazit: Diese Führung verspricht eine konzentrierte Begegnung mit Meisterwerken, kunsthistorischen Linien und den geistigen Spannungen des 19. Jahrhunderts. Wer die Entwicklung von der romantischen Kunstpolitik Ludwigs I. bis zum Aufbruch des Blauen Reiters verstehen will, sollte diese Ausstellung live erleben.
Offizielle Kanäle von Diözesanmuseum Freising:
- Instagram: https://www.instagram.com/dimu.gram/
- Facebook: https://www.facebook.com/DimuMuenchenFreising
- YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCTRLSu7rh3FAMeLrn0es-NA
- Website: https://www.dimu-freising.de










