Himmlisches Wiedersehen im Diözesanmuseum Freising: Kunst vom 19. Jahrhundert bis zum Blauen Reiter

Event: Sonderausstellung: Himmlisches Wiedersehen. Von Ludwig I. zum Blauen Reiter in Diözesanmuseum Freising, Domberg 21, 85354 Freising on 25. Juni 2026

Datum und Uhrzeit

25. Juni 2026 15:30 Uhr

Veranstaltungsort

Diözesanmuseum Freising
Domberg 21, 85354 Freising, Germany

Tickets

5,00

Über diese Veranstaltung

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Entspannt

Veranstaltungsorttyp

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Himmlisches Wiedersehen im Diözesanmuseum Freising

Die Sonderausstellung Himmlisches Wiedersehen. Von Ludwig I. zum Blauen Reiter lädt zu einer kunsthistorischen Zeitreise durch das 19. Jahrhundert ein. Im Mittelpunkt stehen die künstlerischen Entwicklungen in München, ihre religiösen Bildwelten und der Aufbruch in die Moderne.

Zwischen Glauben, Politik und künstlerischer Erneuerung

Die Ausstellung zeigt, wie stark sich Kunst im 19. Jahrhundert unter dem Eindruck gesellschaftlicher Umbrüche wandelte. Von der romantischen Sehnsucht über die Spätnazarener bis zu Realismus, Naturalismus, Impressionismus, Symbolismus, Jugendstil und Expressionismus entfaltet sich ein Panorama, das den Weg vom klassizistischen Ideal zur expressiven Moderne sichtbar macht.

Besonders eindrucksvoll ist die Gegenüberstellung von religiöser Malerei und neuen ästhetischen Haltungen. Ludwig I. prägt mit seinem Mäzenatentum die erste Hälfte des Jahrhunderts, während sich später Künstlerinnen und Künstler in immer eigenständigeren Bildsprachen behaupten. So wird aus der Werkbetrachtung ein Kunsterlebnis, das kulturelle Bildung und ästhetische Erfahrung auf überzeugende Weise verbindet.

Mehr als 120 Werke, viele Perspektiven

Mit mehr als 120 Werken aus über 30 Museen und privaten Sammlungen eröffnet das Diözesanmuseum Freising einen konzentrierten Blick auf eine große Kunstepoche. Zu den gezeigten Namen zählen unter anderem Friedrich Overbeck, Peter von Cornelius, Emilie Linder, Marie Ellenrieder, Franz von Stuck, Lovis Corinth, Wassily Kandinsky, Franz Marc, Gabriele Münter und Marianne von Werefkin.

Die Breite der gezeigten Positionen macht die Ausstellung zu einem vielschichtigen Dialog zwischen kirchlicher Kunst, akademischer Malerei und Avantgarde. Gerade diese Spannungen verleihen der Schau ihre besondere Ausstellungsatmosphäre: ruhig, konzentriert und zugleich von großer innerer Bewegung getragen.

Führungen, Vermittlung und vertiefender Blick

Öffentliche Führungen finden donnerstags, samstags und sonntags statt. Die Vermittlung öffnet den Blick für ikonografische Details, Werkzusammenhänge und kunsthistorische Linien, die vom 19. Jahrhundert direkt in die Moderne führen. Damit richtet sich die Ausstellung an alle, die Kunst nicht nur betrachten, sondern historisch und sinnlich verstehen möchten.

Der Besuch eignet sich für Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber ebenso wie für Besucherinnen und Besucher, die religiöse Kunst, Münchner Kunstgeschichte und die Anfänge des Blauen Reiters aus nächster Nähe erleben wollen. Das Ergebnis ist ein dichtes, erkenntnisreiches Museumserlebnis mit hoher kuratorischer Qualität.

Fazit

Himmlisches Wiedersehen ist eine Ausstellung für alle, die die Wege der Kunst zwischen Religiosität, Reform und Aufbruch nachvollziehen möchten. Wer die Entwicklung von der Kunst des 19. Jahrhunderts bis zur Moderne in konzentrierter Form erleben will, sollte diese Schau im Diözesanmuseum Freising unbedingt live besuchen.

Offizielle Kanäle von Diözesanmuseum Freising:

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  • Website: https://www.dimu-freising.de/

Quellen:

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