Himmlisches Wiedersehen im Diözesanmuseum Freising: Kunst und Moderne erleben

Event: Sonderausstellung: HIMMLISCHES WIEDERSEHEN. Von Ludwig I. zum Blauen Reiter in Diözesanmuseum Freising, Domberg 21, 85354 Freising on 2. Juli 2026

Datum und Uhrzeit

2. Juli 2026 15:30 Uhr

Veranstaltungsort

Diözesanmuseum Freising
Domberg 21, 85354 Freising, Germany

Tickets

5,00

Über diese Veranstaltung

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Himmlisches Wiedersehen im Diözesanmuseum Freising: Kunst zwischen Romantik, Religion und Moderne

Die Sonderausstellung Himmlisches Wiedersehen. Von Ludwig I. zum Blauen Reiter führt mitten hinein in die künstlerischen Umbrüche des 19. Jahrhunderts. Im Diözesanmuseum Freising entfaltet sich ein eindrucksvolles Kunsterlebnis, das religiöse Malerei, Münchner Kunstgeschichte und den Aufbruch zur Moderne in einen präzisen Dialog bringt.

Ein Panorama des 19. Jahrhunderts

Die Ausstellung zeigt, wie stark politische und gesellschaftliche Veränderungen die Kunst prägten. Unter dem Einfluss von Romantik, Säkularisation und dem Mäzenatentum Ludwigs I. entwickelte sich in München eine außergewöhnlich vielschichtige Bildkultur. Spätnazarener, Realismus, Naturalismus, Impressionismus, Symbolismus, Jugendstil und Expressionismus treten hier nicht als abstrakte Begriffe auf, sondern als lebendige Werkhaltungen, die in der Werkbetrachtung unmittelbar erfahrbar werden.

Mehr als 120 Werke, ein breites kunsthistorisches Spektrum

Mit mehr als 120 Werken aus über 30 Museen und von Privatsammlern eröffnet die Schau eine außergewöhnliche Ausstellungsatmosphäre. Zu sehen sind Arbeiten von Friedrich Overbeck, Peter von Cornelius, Emilie Linder, Marie Ellenrieder, Max Emanuel Ainmiller, Johann von Schraudolph, Wilhelm von Kaulbach, Franz von Lenbach, Moritz von Schwind, Carl Spitzweg, Adolf Hölzel, Fritz von Uhde, Gabriel von Max, Franz von Stuck, Lovis Corinth, Karl Caspar, Wassily Kandinsky, Franz Marc, Gabriele Münter, Marianne von Werefkin, Heinrich Campendonk, Jan Verkade, Peter Lenz, Albert Weisgerber und Josef Eberz. Diese Auswahl macht die Schau zu einem konzentrierten Streifzug durch Malerei, Skulptur, religiöse Bildwelten und den Übergang zur Moderne.

Vom Mäzenatentum zur Avantgarde

Ludwig I. erscheint in dieser Ausstellung nicht nur als historischer Herrscher, sondern als prägende Figur einer kulturellen Epoche. Sein Kunstgeschmack formte die erste Hälfte des Jahrhunderts nachhaltig. Danach öffnet sich der Blick auf die Vielfalt der Moderne: auf Farbe, Linie, Licht und Geistigkeit. Besonders der Weg bis zum Blauen Reiter zeigt, wie sich aus der religiösen Malerei des 19. Jahrhunderts ein neuer künstlerischer Ausdruck entwickelt, der die Münchner Kunstlandschaft bis heute prägt.

Führung mit kunsthistorischer Tiefe

Die öffentliche Führung vertieft die kulturelle Bildung und macht die Ausstellung als ästhetische Erfahrung noch zugänglicher. Wer sich für Kunstgeschichte, Museumspädagogik und die spirituelle Dimension von Bildwelten interessiert, erlebt hier einen kompakten und zugleich reichhaltigen Rundgang durch eine Schlüsselperiode der europäischen Kunst.

Besuch vor Ort

Die Sonderausstellung läuft vom 17. März bis 26. Juli 2026. Die öffentliche Führung findet am 2. Juli 2026 um 15:30 Uhr im Diözesanmuseum Freising statt. Der Ort ist barrierefrei erreichbar, das gesamte Museum ist stufenlos zugänglich oder über Aufzüge erschlossen. So wird der Besuch auch praktisch angenehm und gut planbar.

Fazit: Himmlisches Wiedersehen ist eine Ausstellung für alle, die Kunst nicht nur betrachten, sondern historisch verstehen und sinnlich erleben möchten. Wer die Verbindung von religiöser Malerei, Münchner Kunstentwicklung und dem Aufbruch zur Moderne live erfahren will, sollte diese Schau in Freising unbedingt besuchen.

Offizielle Kanäle von Diözesanmuseum Freising:

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  • Website: https://www.dimu-freising.de/

Quellen:

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