TUM@Freising im Lindenkeller: Von Abfall zu Haute Couture mit Baumrinde

Event: TUM@Freising: Von Abfall zu Haute Couture - nachhaltige Materialnutzung von Baumrinde in Lindenkeller / Oberhaus, Freising on 29. September 2026

Datum und Uhrzeit

29. September 2026 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

Freising
85 Freising, Deutschland

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Kostenlos

Über diese Veranstaltung

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Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Baumrinde als Material der Zukunft: TUM@Freising lädt in den Lindenkeller

Mit TUM@Freising rückt ein Vortrag in den Mittelpunkt, der Wissenschaft, Gestaltung und Nachhaltigkeit auf ebenso anschauliche wie inspirierende Weise verbindet. Am 29. September 2026 spricht Prof. Michaela Eder im Lindenkeller Freising über die nachhaltige Materialnutzung von Baumrinde - ein Thema, das den Blick auf Wald, Werkstoff und Wertstoff neu schärft.

Wenn aus Abfall ein Werkstoff wird

Die Vortragsreihe TUM@Freising versteht sich als Brücke zwischen Forschung und Stadtgesellschaft. Laut TUM School of Life Sciences präsentieren Forschende ihre Themen allgemeinverständlich, im Anschluss ist der Dialog ausdrücklich erwünscht. Genau darin liegt die besondere Qualität dieses Abends: Er eröffnet ein Kunsterlebnis des Denkens, in dem Material, Form und Funktion miteinander in Beziehung treten.

Baumrinde erscheint hier nicht als Reststoff, sondern als Ausgangspunkt für eine ästhetische und technische Neubewertung. Der Vortrag führt in jene Zone, in der Innovation und Wahrnehmung zusammenfinden: nachhaltige Materialnutzung, funktionale Oberflächen, Ressourcenschonung und die Frage, wie aus natürlichen Strukturen zukunftsfähige Anwendungen entstehen.

Wissenschaft in verständlicher, lebendiger Form

Prof. Michaela Eder vertritt an der TUM die Professur für Wood Science and Functionalization. Die TUM ordnet ihre Arbeit in ein Forschungsfeld ein, das die gesamte Wertschöpfungskette von Holz betrachtet - vom Ursprung im Wald über Materialtechnologie bis zu Wiederverwendung und Recyclingstrategien. Damit erhält das Thema eine klare wissenschaftliche Tiefe und zugleich eine starke kulturhistorische Dimension.

Für Besucherinnen und Besucher entsteht eine besondere Ausstellungsatmosphäre des Zuhörens: kein klassischer Museumsraum, aber ein Ort der kulturellen Bildung, an dem Erkenntnis wie eine sorgfältig kuratierte Installation wirkt. Die Verbindung aus Forschung, Vortrag und Gespräch schafft eine ästhetische Erfahrung, die weit über die reine Wissensvermittlung hinausgeht.

Der Lindenkeller als Raum für Begegnung

Der Lindenkeller in Freising ist seit vielen Jahren eine feste Kulturstätte der Stadt. Das Oberhaus ist barrierefrei zugänglich, und die Lage in der Veitsmüllerweg 2, 85354 Freising, macht den Ort für ein breites Publikum gut erreichbar. Der Veranstaltungsbeginn um 19:00 Uhr folgt dem bewährten Format der Reihe; ein Einlass ab 18:30 Uhr ist üblich, und eine Anmeldung ist laut TUM nicht nötig.

Gerade im Lindenkeller entfaltet ein wissenschaftlicher Abend seine besondere Wirkung. Die Nähe zum Publikum, die offene Gesprächssituation und der Fokus auf Verständlichkeit erzeugen eine Atmosphäre, in der Forschung nicht abstrakt bleibt, sondern anschaulich und greifbar wird. Das macht TUM@Freising zu einem Format, das akademische Expertise und kulturelle Teilhabe elegant verbindet.

Ein Abend für alle, die Material, Natur und Zukunft neu denken wollen

Wer sich für Nachhaltigkeit, Holzforschung, Materialwissenschaft und die Schnittstellen von Natur und Design interessiert, findet hier einen inhaltlich dichten und zugleich zugänglichen Vortrag. Der Termin bietet die seltene Gelegenheit, ein aktuelles Forschungsthema in direktem Austausch mit einer TUM-Expertin zu erleben.

Fazit: Dieser Abend verspricht einen klugen, inspirierenden Blick auf die kreative Zukunft von Naturmaterialien. TUM@Freising im Lindenkeller Freising lädt dazu ein, Baumrinde als Rohstoff, Forschungsobjekt und Impuls für nachhaltiges Denken neu zu entdecken. Ein Besuch lohnt sich - für alle, die Wissenschaft nicht nur verstehen, sondern erleben möchten.

Offizielle Kanäle von TUM@Freising / Technische Universität München:

Quellen:

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