DIE SCHWABINGER GISELA bringt Münchner Bohème ins Asam


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Schwabinger Bohème zwischen Chanson, Jazz und Bierhauspoesie
Im Kleinen Saal im Asam verwandelt sich Freising am 12. November 2026 in eine musikalische Erinnerungslandschaft Münchens. DIE SCHWABINGER GISELA – HERR WEDEKIND KOMMT AUCH ZU WORT führt mitten hinein in jene schillernde Welt, in der Bohème, Kleinkunst und urbane Freiheit aufeinandertrafen.
Ein Klangkosmos aus Aufbruch und Ironie
Petra Lewi, Titus Waldenfels und Michael Reiserer verweben gesprochenes und gesungenes Wort mit Chanson, Jazz, Bänkelliedern und Tonfilmklängen. Die Inszenierung lebt von musikalischen Brüchen, überraschenden Klangfarben und einer Theateratmosphäre, die Münchner Lebensgefühl unmittelbar erfahrbar macht.
Frank Wedekinds expressionistische Sprachwelten begegnen den frühen Spuren Bertolt Brechts und dem skurrilen Humor Karl Valentins. Aus dieser dramaturgischen Reibung entsteht ein facettenreiches Bühnenprogramm zwischen literarischer Hommage, musikalischem Kabarett und szenischem Konzert.
Die Instrumente werden zu Bühnenfiguren
Petra Lewi bringt Gesang, Ukulele und Singende Säge ein. Titus Waldenfels wechselt zwischen Gitarre, Geige, Banjo, Mandoline und Hawaiigitarre. Michael Reiserer erweitert das Ensemble mit Schlagzeug, Akkordeon, Gesang und ebenfalls mit der charakteristischen Singenden Säge.
So entsteht ein ungewöhnliches Bühnenerlebnis, in dem Akustik, Rhythmus und Sprachwitz eng ineinandergreifen. Die Schauspielkunst liegt dabei nicht in einer klassischen Rollenhandlung, sondern im präzisen Wechsel von Vortrag, Lied, musikalischer Pointe und atmosphärischer Verdichtung.
Die sagenumwobene Schwabinger Gisela
Im Zentrum steht die legendäre Schwabinger Gisela als Sinnbild für Bohème, Freiheitsdrang und urbane Leichtigkeit. Ihre Geschichte verbindet sich mit der Münchner Kleinkunstszene und mit einem Café, in dem Persönlichkeiten wie Kirk Douglas und Orson Welles zu Gast gewesen sein sollen.
Auch die Freisinger Erinnerungskultur erhält ihren Platz: 1973 bekam die Schwabinger Gisela auf dem Volksfest einen eigenen Pavillon. Diese Verbindung von Stadtgeschichte, Unterhaltung und musikalischer Erzählkunst verleiht dem Abend eine besondere regionale Resonanz.
Ein Abend für Literatur- und Musikliebhaber
Die zweistündige Veranstaltung inklusive Pause richtet sich an alle, die Theater, Kleinkunst und handgemachte Livemusik in einer intimen Spielstätte erleben möchten. Zwischen Bänkellied und Jazz, zwischen Wedekind und Gisela, öffnet sich ein Bühnenraum voller Witz, Nostalgie und klanglicher Überraschungen.
Fazit: Das Trio Petra Lewi, Titus Waldenfels und Michael Reiserer verspricht ein lebendiges Kulturerlebnis zwischen literarischer Collage, musikalischer Virtuosität und Münchner Bohème. Wer die Schwabinger Gisela nicht nur aus Erzählungen kennenlernen möchte, erlebt ihre Welt am besten live im Asam.
Offizielle Kanäle von Petra Lewi, Titus Waldenfels und Michael Reiserer:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.petralewi.de/










