Maria Magdalena in Freising: Eine bewegende Performance für Bild, Klang und neue Perspektiven


Datum und Uhrzeit
Veranstaltungsort
Tickets
Über diese Veranstaltung
Stimmung
Veranstaltungsorttyp
Maria Magdalena neu sehen, hören und erfahren
Am Samstag, 24. Oktober 2026, verwandelt sich die Pfarrkirche St. Georg in Freising in einen Raum für eine außergewöhnliche Bild-Sound-Text-Performance. MARIA MAGDALENA – Wo hören wir ihre Stimme? nähert sich der biblischen Figur nicht über eine lineare Erzählung, sondern über Bild, Klang, Bewegung und offene Wahrnehmung.
Eine vielschichtige Figur im Zentrum
Maria Magdalena gehört zu den faszinierendsten Gestalten der biblischen Überlieferung. Über Jahrhunderte wurde ihr Bild jedoch von Deutungen geprägt, die sie zur Sünderin, Verführerin oder Projektionsfläche männlicher Vorstellungen machten. Die Performance fragt nach dem Menschen hinter diesen Überformungen und öffnet einen künstlerischen Raum für neue Perspektiven.
Transluzente Bilder und wandelndes Licht
Die Malerin Katharina Schellenberger hat für das Projekt drei großformatige Bilder aus transluzenten Materialien geschaffen. Frei hängende, halbtransparente Papiere reagieren auf den Lichteinfall und lassen immer neue, vieldeutige Erscheinungen Maria Magdalenas entstehen. Das Bühnenbild bleibt in Bewegung: Konturen lösen sich auf, Formen treten hervor, und die Theateratmosphäre verändert sich mit jedem Blickwinkel.
Improvisierte Klänge im Kirchenraum
Die Musikerin Masako Ohta begegnet den Bildern mit dem indischen Harmonium. In einer meditativen Klangimprovisation lässt sie sich von den Kunstwerken und ihrer eigenen Annäherung an Maria Magdalena inspirieren. Gemeinsam mit ihrem Instrument bewegt sie sich durch den Raum. Akustik, Stille und Klang verbinden sich zu einer kontemplativen Dramaturgie, in der nicht das schnelle Verstehen, sondern das unmittelbare Erleben im Vordergrund steht.
Das Publikum als Teil des Bühnenerlebnisses
Die Besucherinnen und Besucher dürfen ihre Plätze wechseln und die Performance aus unterschiedlichen Perspektiven erleben. Dadurch wird der Kirchenraum selbst zum Bühnenbild und das Publikum zum aktiven Teil der Wahrnehmung. Die Inszenierung entfaltet ihre Wirkung weniger durch klassische Schauspielkunst als durch Präsenz, Raum, Licht, Material und Klang.
Bild, Musik und Text als offene Begegnung
Den Abschluss bildet ein Text der Literatin Augusta Laar. Ihre Sprache ergänzt die visuelle und musikalische Ebene um eine weitere Stimme. So entsteht ein interdisziplinäres Bühnenerlebnis zwischen zeitgenössischer Kunst, Performance, Musik und spiritueller Spurensuche.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit den Künstlerinnen über ihre künstlerischen Zugänge, die Entstehung der Bilder sowie die Ideen hinter Klängen und Texten ins Gespräch zu kommen.
Fazit: Eine Performance für alle Sinne
MARIA MAGDALENA – Wo hören wir ihre Stimme? lädt dazu ein, eine vertraute religiöse Figur neu zu betrachten und ihr mit allen Sinnen zu begegnen. Wer sich auf eine ruhige, bildstarke und klangbewusste Inszenierung einlässt, erlebt am 24. Oktober 2026 in Freising einen besonderen Abend zwischen Kunst, Spiritualität und zeitgenössischer Bühnenperformance.
Offizielle Kanäle von Domberg-Akademie und Künstlerinnen:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: kein zusätzliches offizielles Social-Media-Profil gefunden










