Ausbrechen im Alten Gefängnis Freising: Kunst zwischen Freiheit und Grenze


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Ausbrechen: Kunst zwischen Grenzerfahrung und neuer Form
Die Gemeinschaftsausstellung Ausbrechen von Hartmut Fenge und Elsa Nietmann führt in das Alte Gefängnis Freising – einen Ausstellungsort, dessen Geschichte dem Titel eine besondere Spannung verleiht. Vom 1. bis 9. August 2026 treffen hier Bildhauerei und Malerei aufeinander und entfalten ein Kunsterlebnis, das Bewegung, Struktur und räumliche Übergänge in den Mittelpunkt rückt.
Ein Ort mit Geschichte, der die Kunst herausfordert
Das Alte Gefängnis wirkt nicht nur als Kulisse, sondern als Resonanzraum. Der historische Bau, einst von Einschränkung geprägt, verleiht dem Thema des Ausbrechens eine starke sinnliche und kunsthistorische Tiefe. Zwischen den alten Mauern entsteht eine Ausstellungsatmosphäre, in der sich Werkbetrachtung und Raumwahrnehmung unmittelbar verbinden.
Elsa Nietmann: Holzskulpturen als Bewegung im Raum
Elsa Nietmann arbeitet als Bildhauerin mit gesägten Holzskulpturen, in denen Bewegung, Körperwahrnehmung und Struktur ineinandergreifen. Ihre Formensprache entwickelt sich aus einer intensiven Auseinandersetzung mit Tragwerk, Balance und Veränderung. Die Werke zeigen, wie aus Material verdichtete, fast tanzende Plastiken entstehen, die Leichtigkeit und Spannung zugleich tragen.
Hartmut Fenge: Malerei an den Rändern des Gegenständlichen
Hartmut Fenge bewegt sich in Grenzbereichen zwischen gegenständlicher und ungegenständlicher Malerei. Seine Arbeiten verhandeln räumliche Übergänge, Linien und Flächen, konturbetonte Zeichnungen sowie farbreduzierte Aufträge. Dadurch entsteht eine stille, konzentrierte Bildsprache, die den Blick auf Übergänge, Schwellen und innere Räume lenkt.
Ein Dialog aus Form, Material und Wahrnehmung
Gerade im Zusammenspiel entfaltet die Ausstellung ihre Stärke: Holz und Farbe, Skulptur und Malerei, körperliche Erfahrung und gedankliche Öffnung. Die Kuratierung setzt auf eine klare Idee, die kulturelle Bildung ebenso anspricht wie kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher, die sich für zeitgenössische Ausdrucksformen und künstlerische Prozesse interessieren.
Fazit: Ein Besuch, der zum eigenen Nachdenken anregt
Ausbrechen verspricht eine ebenso reflektierte wie sinnliche Ausstellung über Befreiung, Formfindung und den Mut zum Schritt ins Unbekannte. Wer Kunst als ästhetische Erfahrung im Spannungsfeld von Raum, Material und innerer Bewegung erleben möchte, sollte diese Ausstellung im Alten Gefängnis Freising unbedingt live besuchen.
Offizielle Kanäle von Hartmut Fenge und Elsa Nietmann:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website Hartmut Fenge: http://www.hartmutfenge.de
- Website Elsa Nietmann: https://www.elsanietmann.de










