ausbrechen im Alten Gefängnis Freising: Kunst zwischen Grenze und Befreiung


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Ausbrechen im Alten Gefängnis Freising: Kunst zwischen Grenze und Befreiung
Im Alten Gefängnis Freising trifft ein historischer Ort auf eine Ausstellung, die ihren Titel klug und offen trägt: ausbrechen. Vom 1. bis 9. August 2026 zeigen Hartmut Fenge und Elsa Nietmann eine Gemeinschaftsausstellung, die Bewegung, Übergang und kreative Selbstbefragung ins Zentrum stellt. Die Vernissage findet am 31. Juli 2026 um 19 Uhr statt; der Eintritt ist frei. ([tourismus.freising.de](https://tourismus.freising.de/sehenswert/museen-kunstorte/ausstellungsorte-altstadt?utm_source=openai))
Ein Ort mit Geschichte, der die Kunst verstärkt
Das Alte Gefängnis ist kein neutraler White Cube, sondern ein Bauwerk mit Gedächtnis. Der Ort wurde im 17. Jahrhundert errichtet, diente bis 1965 als Gerichtsgefängnis und wurde nach langer Leere durch privaten Einsatz wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Heute stehen die Ausstellungsräume im ersten Stock und der Gefängnisturm mit seinen barocken Zellen für eine dichte, fast körperlich spürbare Ausstellungsatmosphäre. Diese Raumwirkung prägt jede Werkbetrachtung. ([tourismus.freising.de](https://tourismus.freising.de/sehenswert/museen-kunstorte/ausstellungsorte-altstadt?utm_source=openai))
Elsa Nietmann: Holz, Bewegung und innere Struktur
Elsa Nietmann arbeitet als Bildhauerin mit Holz und entwickelt ihre Skulpturen aus einem präzisen Verständnis für Körper, Haltung und Veränderung. Ihr Weg führte über Kommunikationsdesign, Architektur und verschiedene Handwerke zur Holzbildhauerei; 2006 schloss sie die Berufsfachschule für Holzbildhauerin in München ab. In anderen Ausstellungen wurden ihre Arbeiten als abstrakte Skulpturen beschrieben, die mit Kettensäge geformt, teils geflammt und farbig gefasst sind. Ihre Werke erforschen Form, Rhythmus und Materialgrenze mit großer sinnlicher Präsenz. ([muenchenarchitektur.com](https://www.muenchenarchitektur.com/bueroprofile/24357-elsa-nietmann?utm_source=openai))
Hartmut Fenge: Malerei an der Schwelle zum Ungefähren
Hartmut Fenge bewegt sich als Maler in Grenzbereichen zwischen Gegenständlichkeit und Auflösung. Der vorliegende Ausblick beschreibt seine Arbeiten als räumliche Übergänge, in denen Linien und Flächen in konturbetonten Zeichnungen oder farbreduzierten Aufträgen befahren werden. Eine spätere Ausstellung nennt Papierarbeiten mit Ölpastellkreiden und das Spiel zwischen sichtbarer Form und innerer Dynamik. Genau darin liegt die Spannung seines Beitrags: Die Malerei wird zum Ort des Suchens, nicht des endgültigen Festlegens. ([in-muenchen.de](https://www.in-muenchen.de/events/uberwelt-tanzt-unterwelt.html?utm_source=openai))
Ausbrechen als künstlerisches und kulturelles Motiv
Der Titel der Ausstellung eröffnet mehrere Lesarten zugleich. Er meint das Verlassen geschlossener Räume, das Überwinden von Barrieren und das Verlassen der Komfortzone im kreativen Prozess. Gerade im Kontext von Bildhauerei und Malerei entsteht daraus ein starkes Kunsterlebnis: Holz, Farbe, Form und Raum treten in einen Dialog, der zugleich still und energiegeladen wirkt. Wer sich auf diese Schau einlässt, erlebt eine ästhetische Erfahrung zwischen Materialnähe und geistiger Weite. ([tourismus.freising.de](https://tourismus.freising.de/unsere-tipps?utm_source=openai))
Besuch, Führung und Ausstellungserlebnis
Für Freising-Besucher ist die Ausstellung in mehrfacher Hinsicht attraktiv. Das Alte Gefängnis zeigt Ausstellungen in den Räumen des Hauses; laut Tourismusinformation sind Termine und Öffnungszeiten jeweils über die Ausstellungsseite abrufbar. Für den Besuch vor Ort ist die Adresse Brennergasse 1, 85354 Freising maßgeblich. Die Ausstellung ist als kostenfreies Kulturangebot ausgewiesen und verbindet lokale Kunstförderung mit einem außergewöhnlichen historischen Rahmen. ([tourismus.freising.de](https://tourismus.freising.de/sehenswert/museen-kunstorte/ausstellungsorte-altstadt?utm_source=openai))
Fazit
ausbrechen verspricht eine konzentrierte Begegnung mit zeitgenössischer Kunst, die den historischen Ort nicht nur bespielt, sondern inhaltlich auflädt. Zwischen Holzskulptur, Malerei und der Atmosphäre des Alten Gefängnisses entsteht ein Besuch, der nachhallt. Wer Kunst mit räumlicher Tiefe, Sinnlichkeit und gedanklicher Offenheit sucht, sollte diese Ausstellung in Freising live erleben. ([tourismus.freising.de](https://tourismus.freising.de/sehenswert/museen-kunstorte/ausstellungsorte-altstadt?utm_source=openai))
Offizielle Kanäle von Hartmut Fenge und Elsa Nietmann:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website Hartmut Fenge: http://www.hartmutfenge.de
- Website Elsa Nietmann: https://www.elsanietmann.de









