Zwischen Feld, Kloster und Braukessel: Frauen prägen die Hopfenbranche

Event: Zwischen Feld, Kloster und Braukessel - Frauen, die die Hopfenbranche prägen in Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Campus Weihenstephan, Gebäude D1.202, Am Staudengarten 1, 85354 Freising on 25. November 2026

Datum und Uhrzeit

25. November 2026 16:00 Uhr

Veranstaltungsort

Freising
85 Freising, Deutschland

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Kostenlos

Über diese Veranstaltung

Ausstellungen & MuseenLiteratur & Lesungen

Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

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Zwischen Feld, Kloster und Braukessel: Ein außergewöhnliches Kunsterlebnis aus Handwerk, Glauben und Hopfenkultur

Am 25. November 2026 lädt die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in Freising zu einem besonderen Vortrag über Frauen ein, die die Hopfen- und Braubranche prägen. Im Mittelpunkt stehen persönliche Lebenswege, klösterliche Brautradition, landwirtschaftliches Wissen und moderne Forschung rund um eine der ältesten Kulturtechniken Europas.

Schwester Doris und die Kunst des Brauens

Eine besondere Perspektive eröffnet Schwester Doris, Franziskanerin der Armen Franziskanerinnen von Mallersdorf und Europas letzte brauende Nonne. Sie verbindet klösterliches Leben mit der handwerklichen Präzision des Bierbrauens. Im Live-Interview mit Prof. Dr. Martina Otten berichtet sie von ihrem Weg zwischen Klosteralltag und Sudkessel, von überlieferten Brautraditionen und der Frage, wie sich historische Handwerkskunst mit heutigen Anforderungen verbindet.

Hopfen als Kulturpflanze und Lebensgrundlage

Hopfen erscheint an diesem Nachmittag nicht nur als Rohstoff, sondern als prägende Kulturpflanze der Hallertau. Hopfenbäuerin und Hallertauer Hopfenkönigin 2026 Luisa Deuter gibt Einblicke in den landwirtschaftlichen Alltag und macht sichtbar, wie eng Landschaft, Saisonarbeit, regionale Identität und Brauwirtschaft miteinander verbunden sind.

Zwischen Tradition und Zukunftstechnologie

Mit Lina-Liv Willruth kommt außerdem die Perspektive der Forschung hinzu. Die Doktorandin arbeitet im Projekt PeroHop4.0 und beschäftigt sich mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz im Hopfenbau. Dadurch erweitert sich die Werkbetrachtung des Abends um eine wissenschaftliche Dimension: Traditionelles Wissen trifft auf digitale Methoden, Nachhaltigkeit und die Zukunft einer spezialisierten Landwirtschaft.

Ästhetische Erfahrung einer lebendigen Braukultur

Die Ausstellungsatmosphäre entsteht hier nicht durch Malerei oder Skulptur, sondern durch erzählte Erfahrungen, materielle Prozesse und kulturelle Erinnerung. Der Duft des Hopfens, die Vorstellung des Sudkessels, die rhythmische Arbeit im Jahreslauf und die präzise Sprache des Handwerks verbinden sich zu einem sinnlichen Kunsterlebnis. Die Veranstaltung zeigt, wie Kulturelle Bildung gesellschaftliche, religiöse und technologische Fragen miteinander ins Gespräch bringt.

Gespräch, Austausch und kulturelle Bildung

Nach dem Live-Interview besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Referentinnen ins Gespräch zu kommen. Der Abend richtet sich an alle Interessierten, die sich für Braukunst, Kulturgeschichte, Nachhaltigkeit, Landwirtschaft, Forschung und außergewöhnliche Lebenswege begeistern.

Fazit: Ein Abend zwischen Klostermauer, Hopfenfeld und Forschungslabor

Besucherinnen und Besucher erwartet ein kenntnisreicher und persönlicher Blick auf die Menschen hinter Hopfenanbau und Braukultur. Die Verbindung aus Biografie, Handwerk, Glauben, Landwirtschaft und Wissenschaft macht diesen Vortrag zu einer besonderen ästhetischen Erfahrung. Wer regionale Kulturgeschichte live erleben und neue Perspektiven auf Bier, Hopfen und Frauen in der Agrarwirtschaft gewinnen möchte, sollte den Termin an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf nicht verpassen.

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Quellen:

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